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Prijon Hydra

Volle Kraft voraus!

Das Prijon-Paddel Hydra: ein leichtes Touren- und Seekajakpaddel, mit dem man flott beschleunigen, Tempo machen und präzise steuern kann – geeignet vor allem für relativ gut trainierte Paddler.

 

 

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Im Optimalfall kauft man sich für jeden Gewässertyp ein eigenes Paddel. Schließlich ändert sich der Charakter der Touren ständig. Mal dient das Paddel auf einem engen, kurvigen Fluss mit flotter Strömung hauptsächlich zum Steuern, mal verwendet man es beim Zurücklegen langer Distanzen auf stillen Gewässern hauptsächlich als »Antriebsmotor«.

Und wenn man dann mal in einem anderen Kajak als dem eigenen sitzt, braucht man wieder ein anderes Blatt, denn die Breite des Boots hat bei der Wahl des richtigen Werkzeugs auch ein Wörtchen mitzureden. Damit nicht genug, auch Sitzhöhe und Paddeltechnik sowie Größe, Statur und Fitnessgrad des Besitzers geben ihren Senf dazu. Ergo: Neben der Farbe der Unterhosen gibt es nur wenige Kriterien, die bei der Paddelwahl keine Rolle spielen.

Das Problem dabei: Die wenigsten Paddler werden sich ein halbes Dutzend Paddel für die unterschiedlichsten Zwecke anschaffen. Also braucht man ein Modell, das den überwiegenden persönlichen Einsatzbereich möglichst optimal abdeckt – und hier kommt für Tourenpaddler und Seekajaker mit dem Prijon Hydra ein wahrer Tausendsassa ins Spiel.

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Die Paddelblätter

An den Schaftenden sitzen beim Hydra relativ große Paddelblätter – 720 Quadratzentimeter, das ist schon eine Ansage. Und das merkt man, sobald man den Löffel zum ersten Mal in die Suppe tunkt: Zwar braucht es ein Quäntchen mehr Kraft als mit einem kleineren, schmaleren Paddelblatt, aber mit dem Hydra nimmt das Boot flott Geschwindigkeit auf und hält das Tempo dann ohne große Mühen – im Verhältnis zu einem weniger üppig dimensionierten Blättchen fühlt sich das an, als würde man auf dem Fahrrad in einen höheren Gang schalten: auf den ersten Metern vielleicht ein bisschen anstrengend, aber wenn das ganze System Fahrt aufgenommen hat, geht es flott voran. Ohne zu flattern zieht das Paddel durchs Wasser. All das gilt sowohl für den steilen als auch für den flachen Paddelschlag, auch wenn das Hydra bei der steilen Variante seine Kraft besonders gut zur Geltung bringt. Prijon empfiehlt das Hydra für trainierte Paddler. Und ja, stimmt, es kann nicht schaden, wenn man im Oberkörper etwas Schmackes hat. Sonst drohen Ermüdung und möglicherweise Muskelkater. Trotzdem sei klargestellt: Man muss kein Supermann sein, um mit dem Hydra zu paddeln – ein halbwegs durchtrainierter Zustand reicht allemal.

Auch Steuer- und Korrekturschläge zeigen mit den Hydra-Blättern stärkere Wirkung als mit zierlicheren Artgenossen. Wobei man natürlich darauf achten muss, sie korrekt auszuführen: Wenn man mit dem Hydra einen Ziehschlag falsch ansetzt, dann zappelt das Boot schon ein bisschen mehr.

Doch bei aller Größe: Dass man mit dem Hydra erfreulich mühelos paddeln kann, liegt auch am geringen Gewicht. Ab 940 Gramm gibt es das Paddel in der Glasfaser-Ausführung, ab 860 Gramm aus Carbon – beides Materialien mit optimaler Steifigkeit und effizienter Kraftübertragung.

Die Kehlung des Hydra-Paddelblatts fällt nicht allzu stark aus, nach außen hin läuft es nahezu flach aus. Eine Form, die viele Variationen von Paddelschlägen ermöglicht – und außerdem, wie gesagt, deren kraftvolle Ausführung.

Kleiner Schlag, große Wirkung

Auch Steuer- und Korrekturschläge zeigen mit den Hydra-Blättern stärkere Wirkung als mit zierlicheren Artgenossen. Wobei man natürlich darauf achten muss, sie korrekt auszuführen: Wenn man mit dem Hydra einen Ziehschlag falsch ansetzt, dann zappelt das Boot schon ein bisschen mehr.

Doch bei aller Größe: Dass man mit dem Hydra erfreulich mühelos paddeln kann, liegt auch am geringen Gewicht. Ab 940 Gramm gibt es das Paddel in der Glasfaser-Ausführung, ab 860 Gramm aus Carbon – beides Materialien mit optimaler Steifigkeit und effizienter Kraftübertragung.

Die Kehlung des Hydra-Paddelblatts fällt nicht allzu stark aus, nach außen hin läuft es nahezu flach aus. Eine Form, die viele Variationen von Paddelschlägen ermöglicht – und außerdem, wie gesagt, deren kraftvolle Ausführung.

Fazit

Wer sich für ein Hydra-Paddel entscheidet, steht vor der Qual der Wahl, denn es gibt zahlreiche Varianten: Glasfaser oder Carbon, mit Padd-Lock-Teilung oder ohne, gerader Schaft oder Ergo-Ausführung (letzteres nur in der Carbon-Variante zu haben). In jedem Fall bekommt er ein Paddel, mit dem er zugleich kraftvoll und kraftsparend vorankommt und das flottes Tempo ebenso ermöglicht wie eine präzise Steuerung. Und sollte jetzt jemand Bedenken haben, dass seine Muskeln für das Hydra nicht genug Schmackes haben: Ab dem Frühjahr 2021 bietet Prijon auch eine kleinere Blattgröße an.

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Technische Daten

Länge: 210 - 240 cm

Material: Glasfaser/Carbon

Blattgröße: 720 cm² (48x20 cm)

Gewicht: ab 940 g (Glasfaser); ab 860 g (Carbon)

Farben: gelb und rot (Glasfaser), carbon

Preis: ab 250,- Euro (Glasfaser), ab 320,- Euro (Carbon)

Infos: www.prijon.com