VIP: Lettmann
Interview

Total beLämmlert!

Lars und Sven Lämmler erklären ihre Welt.

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Ihr Vater Felix wurde bekannt als »Phantom der Alpen«, heute mischen Lars und Sven Lämmler die weltweite Wildwasser-Szene auf. Wenige paddeln so schwer, noch weniger so gut und niemand so kompromisslos wie die beiden Buben aus dem Appenzellerland. Talent? Training? Wahnsinn? KANU hat nachgefragt.

Hand aufs Herz beziehungsweise Hosen runter: Wer von euch beiden hat die dickeren Eier?
Lars: Physisch oder psychisch? Physisch kann mit mir wohl kaum einer mithalten. Sven ist jedoch in psychischer Hinsicht leicht im Vorteil …

Fakt ist: Keine Familie ist so extrem unterwegs wie die Lämmlers. Wieso?
Sven: Mit unserem Vater sind wir als Dreierteam perfekt eingespielt: Nach so vielen gemeinsamen Jahren auf dem Bach wissen wir schon nach wenigen Paddelschlägen, wie gut der andere drauf ist, oder ob es irgendwo hakt.
Lars: Außerdem haben wir uns natürlich über die Jahre kontinuierlich gesteigert, bis wir auf dem heutigen Level angekommen sind. Das heißt, Sven und ich haben uns gesteigert, während Daddy sich in
Geduld üben musste – der paddelt ja schon immer die wildesten Sachen.

Wie ging eure Paddelkarriere überhaupt los?
Sven: Wir fuhren in den Sommerferien oft mit dem Kanu Club St. Gallen zur So?a oder zum Guil. Das erst­e Mal im Boot saß ich mit sechs, Lars mit acht Jahren. Aber schon damals fanden wir stehendes Wasser auf dem See furchtbar langweilig.
Lars: Weil wir mit unseren mickrigen Ärmchen kaum das Paddel halten konnten, ließen wir uns so oft wie möglich von Papa im Topo-Duo kutschieren. Diese Gehirnwäschen samt Adrenalinkick im Kindesalter scheinen einen bleibenden Eindruck – oder Schaden? – hinterlassen zu haben.

Steckbrief

Lars Lämmler

Der ältere der beiden Brüder (22) studiert im sechsten Semester Medizin an der Universität Freiburg in der Schweiz, von wo ihm seine Freundin laut eigener Aussage nur noch selten Freigang gewährt. Das Highlight in seiner Paddelkarriere war bisher die Sechs-Stunden-Rekordfahrt der Royal Gorge in Kalifornien mit Bruder Sven und Vater Felix.

Steckbrief

Sven Lämmler

Sven Lämmler (21), auch bekannt als LL Cool S (Ladies Love Cool Sven), fängt demnächst ein Ingenieurstudium an der NTB Buchs an und hofft, dass er zwischen Vorlesungen, Prüfungen und dem studentischen Nachtleben noch genügend Zeit findet, um die Wildwasser dieser Welt zu erkunden.

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Und dann seid ihr eurem Vater ins Wildwasser gefolgt. Wie oft musste Felix sich von eurer Mutter deswegen Vorwürfe anhören?
Lars: Krach gab es selten und wenn, höchstens weil Papa lieber mit uns zum Paddeln ging, als etwas mit Mutti zu unternehmen.
Sven: Unsere Mutter hat unserem Vater zugetraut, zwei wilde Jungs im Zaum zu halten. Alleine paddeln durften wir lange nicht. Mutti fühlte sich sehr viel sichere­r, wenn der Papa dabei war. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Manche sagen, es sei unverantwortlich gewesen, euch in so jungen Jahren und mit wenig Erfahrung auf schweres Wildwasser mitzunehmen.
Lars: Unser Vater hat ein feines Gespür. Er hätte uns nie auf Flüsse mitgenommen, die wir nicht meistern konnten. Wenn er gemerkt hat, dass wir übermütig wurden, wurde der sofortige Fahrtabbruch befohlen – ohne Widerrede. Er wusste, zu was wir fähig waren oder nicht.
Sven: Ich kann die Kritik verstehen, aber Papa war sich seiner Verantwortung sehr wohl bewusst. Das wusste auch Mutti. Vermutlich war das der Deal: »Nimm sie mit, aber wehe, du bringst sie nicht gesund zurück.« Sie hätte ihm einen Unfall nie verziehen.


»Je größer der Bizeps, desto beser der Paddler. Dazu empfehle ich, viel Sex zu haben – das tut Stimmung und Beweglichkeit gleichermaßen gut.«

Aber eng war es doch bei euch sicher auch schon …
Lars: Vielleicht habe ich alles andere verdrängt, aber bei engen Situationen habe ich allenfalls schlüpfrige Gedanken an meine Freundin.
Sven: Mir sind zwei wirklich knappe Situationen präsen­t: Auf dem oberen Rizzanese auf Korsika absolvierte ich einen unfreiwilligen dreiviertelstündigen Höhlenbesuch, in Mexiko bin ich bei gut eingeschenktem Wasser allein und ohne Sicherung den Tomata 2 hinuntergedonnert. Das Ganze endete in der rechten Unterspülung und 40 verdammt langen Sekunden unter Wasser. Danach hat meine Lunge ordentlich gebrannt …

Andere hängen danach das Paddel an den Nagel. Woher nehmt ihr die mentale Stärke, immer wieder ins Boot zu steigen?
Sven: Ich versuche die Situation kritisch zu reflektieren: Jeder Paddelschlag wird analysiert, so kann ich den Fehler ausmachen und für das nächste Mal darau­s lernen. Wenn irgendwie möglich, fahre ich die Stelle oder den Wasserfall gleich noch mal – so wie ein Skispringer, der nach einem Sturz sofort wieder auf die Schanze geht. Im Idealfall gehe ich am Ende aus diesen »close calls« psychisch gestärkt hervor.
Lars: Klar ist aber auch: Bei allem Lerneffekt sollte man sich nicht zu viele dieser Situationen erlauben – denn irgendwann ist das Glück aufgebraucht.

Für die jungen Wilden unter unseren Lesern: Wie wird man zu einem der besten Wildwasserpaddler der Welt?
Lars: Einen Teufel werde ich tun und euch hier mein Rezept verraten! Nur zwei Tipps: je größer der Bizeps, desto besser der Paddler. Dazu empfehle ich, viel Sex zu haben – das tut Stimmung und Beweglichkeit gleichermaße­n gut. Ansonsten braucht es wie überall viel Wille, Hingabe und Trainingsdisziplin, um wirklich gut zu werden.
Sven: Vor allem verliert niemals den Spaß am Paddeln, das ist der wichtigste Tipp von allen! Bei uns kommt hinzu, dass wir in Appenzell ein paar wirklich tolle Bäche direkt vor der Haustüre haben und so schon früh viel Routine aufbauen konnten. Bis vor eine­m Jahr habe ich außerdem viermal pro Woche Handball gespielt. Zwar habe ich dadurch weniger im Boot gesessen, aber insgesamt war das sehr gut für meine allgemeine Fitness.

Den Trainingsfleiß sieht man euren Freibad-Körpern an. Welche Rolle spielt die Konstitution im Wildwasser?
Lars: Ein guter Muskelaufbau senkt das Verletzungsrisiko. Er stabilisiert den Bewegungsapparat und schützt so vor Brüchen oder Luxationen. Sven und ich haben in jungen Jahren viel geturnt, das hilft uns noch heute, die erforderliche Körperspannung zu halten. Harte Einschläge sind damit besser abzu­federn und zu ertragen.

Und was steht drin im Trainingsplan?
Sven: Bei mir sind es rund acht Einheiten pro Woche, zweimal Fitness und sechsmal im Boot, immer öfter auch im Slalomkajak. Wenn ich mal kein Bock auf Paddeln habe, was selten vorkommt, gehe ich turnen, laufen oder was auch immer. Unsere Mum ist Langlauflehrerin, im Winter sind wir also auch oft in der Loipe unterwegs. Für Paddler in Sachen Konditions- und Kraftaufbau der perfekte Ausgleichssport.
Lars: Viermal Eisenbiegen und am Wochenende ein- bis zweimal paddeln. Dies ist der Idealfall. Aufgrund meines Studiums sitze ich aber oft während drei bis vier Wochen kaum im Boot. Dies muss dann während meiner Ferien mit mindestens drei Flüssen pro Tag nachgeholt werden.

Meet the Lämmlers Video

Seit ein paar Monaten gibt es die Facebook-Seite »The Lammlers«. Wie wichtig ist euch die Selbstvermarktung?
Lars: Die Lammlers-Seit, wurde nicht von uns erstellt, wie man unschwer am falsch geschriebenen Namen erkennt. Vielmehr steckt Evan Garcia, zugleich Administrator der Seite, dahinter. Bei der Idee war Alkohol im Spiel … Wir waren erst wenig begeistert, denn ohnehin weiß doch jedes Kind, dass wir die größten Helden sind. Warum noch publizieren? Inzwischen ist es aber lustig, die Community mit dummen Sprüchen und haarsträubenden Fotos zu provozieren.

Im persönlichen Gespräch könnt ihr aber auch reflektiert und höflich sein. Steckt hinter der Fassade doch mehr Dr. Jekyll als Mr. Hyde?
Lars: Ha, im Gegenteil: In wenigen Jahren habe ich selbst meinen Doktor, da brauch ich den Jekyll gar nicht mehr!


»Ich hatte noch nie einen Sponsor außer Daddy ... Aber damit kann ich gut leben.«

Sven, du hast es ins Team von Sweet Protection geschafft. Kannst du dir ein Leben als Paddel-Profi vorstellen?
Sven: Die Verlockung ist natürlich groß, aber ich bin da Realist: Auch Profis gehen nicht nur paddeln, sie müssen hart arbeiten und viele Verpflichtungen erfülle­n, um über die Runden zu kommen. Leider begeistert unser Sport zu wenige Leute, um richtig gut Kohle zu verdienen. Deshalb habe ich mich für eine seriöse Ausbildung zum Ingenieur entschieden.

Seht ihr Sponsoren als Anerkennung für eure Leistungen?
Lars: Ich hatte noch nie einen Sponsor außer Daddy. Aber damit kann ich gut leben, denn so bin ich niemandem Rechenschaft schuldig und kann das süße Leben in vollen Zügen genießen. Es ist ja kein Geheimnis, dass unser Vater finanziell gut aufgestellt ist. Und wer meint, wir bekämen alles in den Hintern geschoben, der soll das tun. Die Gedanken sind frei …
Sven:
Ich fühle mich schon geehrt, wenn eine Firma mich unterstützen möchte. Außerdem geht ja auch mal öfters was zu Bruch – wenn ich da schnell Ersatz bekomme, schafft das Sicherheit und Vertrauen. Und einen Familienbeitrag leiste ich auch: Für alle Lämmlers gibt es unschlagbare Sonderkonditionen.

Ihr seid für eure Hardcore-Trips berüchtigt: kurzer Urlaub, maximale Paddelzeit. Manchmal heuert ihr sogar einen Fahrer für die Shuttles an.  Wieso dieser Stress?
Lars: Dieser Stil wurde uns in die Wiege gelegt, von Stress also keine Spur. Für mich ist es der pure, normale Kajak-Alltag. Auch beim Scouten fackle ich nicht lang – ich  entscheide auf Umtragen oder nicht. Die gewonnene Zeit nutze ich zum Studieren, da schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe.
Sven: Ich hasse es, wenn ich abends topfit bin und nicht einpennen kann. Deshalb liebe ich es, alles aus einem Kajaktrip rauszuschlagen. Weil wir schnell sind, bleibt uns Zeit, viele neue Flüsse zu erkunden und zu paddeln. Der Schlüssel des Erfolgs liegt aber in der ausgeklügelten und minutiösen Planung. Da leiste­t Papa im Vorfeld ganze Arbeit ...


»Ich fahre Wasserfälle nur, wenn ein Fotograf danebensteht. Schließlich will ich danach auf Facebook was zum Prahlen haben.«

Bleibt bei euren Speed-Befahrungen nicht die Sicherheit auf der Strecke?
Sven: Nein, uns reicht es, wenn zum Beispiel einer eine schwere Stelle scoutet und den anderen die Linie ansagt. Das ist vielmehr Effizienz und Effektivität als Harakiri. Dafür muss natürlich die Gruppe perfekt abgestimmt sein. Wir drei vertrauen uns blind und wissen genau, wie der andere tickt.
Lars: Außerdem schauen wir durchaus jede riskante Stelle an, damit wir wissen, wo die Bootsspitze hin­gehört. Ich verstehe jedoch den Gastpaddler sehr gut,  wenn er sagt, es sei atemberaubend, uns in unserem Stil zu folgen.

Wie schwer fällt es andersherum euch, im Tempo einer »normalen« Gruppe zu paddeln?
Lars: Schon schwer. Das ganze Konzept, die perfekt abgestimmte Mannschaft lösen sich auf. Häufig schleichen sich dann Fehler ein. Weil ich nicht so wahn­sinnig oft in anderen Konstellationen paddle, brauche ich immer ein wenig Eingewöhnungszeit.
Sven: Ich habe da etwas mehr Praxis und versuche immer, positiv zu denken, mich anzupassen und von meinen Mitpaddlern zu lernen.

Wieso stürzt man sich einen haushohen Wasserfall herunter?
Sven: Weil man es kann! Grenzerfahrungen sind sehr intensiv und sie geben mir auch im Alltag noch viel. Bei mir kommt die Motivation also durch die innere Erfüllung und nicht durch Profilierungssucht.
Lars: Papperlapapp. Ich fahre Wasserfälle nur, wenn ein Fotograf danebensteht. Schließlich will ich danach auf Facebook mit den Heldentaten prahlen!

Ist Kajakfahren für euch mehr als nur ein Hobby?
Lars: Sagen wir es so: Kajakfahren ist mein Lieblingshobby. Kaum etwas anderes fordert mich psychisch wie physisch derart intensiv heraus. Aber genauso bereiten mir auch ander­e große Aufgaben sehr viel Freude. Mein Medizinstudium zum Beispiel ist sehr interessant, abwechslungsreich und fester Teil meines Alltag­s geworden.
Sven: Das Bootfahren hat definitiv meine Persönlichkeit als Ganzes geprägt. Nirgendwo fühle ich mich so vollkommen aufgehoben und am richtigen Platz wie in meinem Kajak. Dazu kommen all die Reisen und Begegnungen mit vielen wirklich coolen Menschen. Diese Erfahrungen möchte ich nicht missen!

Trifft man euch auch mal auf Wildwasser III–IV?
Sven: Klar! Im Netz flirren natürlich nur Videos von WW-V+-Stellen umher, aber zu einem typischen Lämmler-Paddeltag gehören genauso Abschnitte, die nicht nervenaufreibend sind, sondern puren Spaß bieten. Hier trainieren wir unsere Schläge, Präzisio­n und Kraft und beruhigen damit gleichzeitig unsere Gemüter. Dies macht Appetit auf den nächsten schweren Fluss.

Kann euer alter Herr noch mithalten, oder ist er euch manchmal ein Klotz am Bein?
Lars: Papa hält sich tapfer und bietet uns regelmäßig Paroli. Sein enormes Bootsgefühl lässt ihn Stellen oft schöner fahren, als ich es kann, was mich echt wurmt. Wir können noch viel von ihm lernen. Er ist immer eine echte Bereicherung.
Sven: Seine Erfahrung im schweren Wildwasser ist für mich ungeschlagen. Er hilft uns, auf diesem hohen Niveau zu paddeln. Leider nagt auch an ihm der Zahn der Zeit, womit die Schnelligkeit ab- und das Verletzungsrisiko zunimmt.

Ihr paddelt mit vielen großen Namen. Gibt’s da manchmal Neid, weil ihr doch meistens krasser und schneller unterwegs seid?
Lars: Als wir die komplette Royal Gorge in sechs Stunden geknackt haben, sorgte das für Furore. Schließlich wurden die stolzen Amis vom Sockel gestoße­n, dazu noch auf eigenem Terrain und von Schweizer Hinterwäldlern. Heute lachen sie darüber und erzählen stolz von ihren ersten Begegnungen und Eindrücken mit der Lämmler-Familie.

Ihr und die Bomb-Flow-Jungs Evan (Garcia) und Fred (Norquist): Ist da mehr als nur Freundschaft?
Sven: In den letzten Jahren durfte ich oft mit Evan paddeln, ja sogar neben ihm schlafen. Alles andere bleibt ein Geheimnis … Paddlerisch habe ich auf jede­n Fall viel von Evan gelernt.
Lars: Fred ist auch ein cooler Typ. Er ist eher ruhig und mehr der Typ Chiller. Auf dem Bach passt Evan daher etwas besser zu uns.

In den Videos sucht ihr verdächtig oft und oft verdächtig nackt die Nähe zueinander. Ist Geschwisterliebe in der Schweiz kein Tabu?
Lars (lacht): Inzucht ist in Appenzell gang und gäbe! Und wo wir schon bei den Appenzeller-Bräuchen sind: Unter skandalösen Umständen wurde den Frauen schon 1990 das Wahlrecht zugestanden – entgegen der männlichen Mehrheit in der Landesgemeinde. Es scheint, als blieben die Männer bei uns lieber unter sich.

Habt ihr neben dem Paddeln überhaupt noch Zeit für andere Dinge?
Sven: Facebook, Föhnen, Essen und Pennen. Gerade mache ich noch ein Praktikum für das kommende Maschinenbaustudium im September. 
Lars: Ich studiere im dritten Jahr Medizin an der Uni Freiburg. Daneben stehe ich unter strenger Beobachtung meiner Freundin – manchmal gelingt es mir, mich rauszuschleichen und zum Paddeln zu gehen.

Wann steht wieder der Name Lämmler unter einem Wasserfall-Weltrekord?
Sven: An Rekorden bin ich nicht interessiert. Ich ziehe Kalkulation und Präzision dem unkalkulierbaren Risik­o oder purem Glück vor. Vielmehr möchte ich viel von der Welt sehen, ein Traumziel ist Tibet, das vor genialen Bächen nur so strotzt. Auch Peru, Russland und der pazifische Nordwesten in den USA sind noch weiße Flecken auf meiner Landkarte. Momentan konzentriere ich mich jedoch auf die Sickline, dort will ich endlich mal ins Finale kommen!
Lars: Ich bleibe meiner Taktik treu: Fährt Sven einen 50-Meter-Wasserfall, stürze ich mich hinterher, befährt er einen riesigen Katarakt, klebe ich an seinem Heck. So muss ich nichts planen und kann trotzdem einen Teil der Lorbeeren kassieren.

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