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Branchentreff in Konstanz

16. Deutsche Kanumesse

Am 16. und 17. März kommt es zu einer Neuauflage der Kanumesse in Konstanz am Bodensee. Hier trifft sich das Who-is-who der deutschen Kanubranche, dreht sich alles um die Neuheiten der Saison.

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Das Angebot an Tourenkajaks und Canadiern sowie Falt-, Luft- und Reisebooten ist enorm breit gefächert. Auch der Trendsport Stand-Up-Paddling ist auf der Messe immer stärker vertreten.

Anfassen, probesitzen und ausprobieren steht für die Besucher der Deutschen Kanumesse ganz oben auf dem Programm. Und natürlich fachsimpeln: Zahlreiche Firmenchefs, Entwickler und Athleten stehen für ein Gespräch zur Verfügung. Die Deutsche Kanumesse folgt dabei einem bewährten Konzept, das die Belange von Ausstellern und Besuchern gleichermaßen berücksichtigt. 

Die Publikumsmesse, die sich ausschließlich dem Paddelsport widmet, ist ihren Wurzeln treu geblieben. Durch die klare Fokussierung auf den Touren- und Reisebereich entsteht eine Atmosphäre, die den Charme eines Szenetreffs mit der Informationsfülle einer Spezialmesse verbindet. Veranstalter La Canoa, der in diesem Jahr sein 25. Jubiläum feiert, verzichtet seit jeher auf Eintrittsgelder, Park- oder Standgebühren.

Wer auf der Messe fündig wird, kann das Objekt seiner Begierde sofort erwerben. Vor dem Kauf bietet La Canoa die Möglichkeit zur Probefahrt unter sachkundiger Anleitung auf dem nahe gelegenen Seerhein.

Öffnungszeiten: Samstag, 16. März 2019, 10 -18 Uhr, Sonntag, 17. März 2019, 10 -16 Uhr

Veranstaltungsort: KanuZentrum Konstanz, Robert-Bosch-Straße 4b, 78467 Konstanz

Weitere Infos: www.kanumesse.com

Interview mit Kai König, Gründer und Inhaber von La Canoa und Initiator der Deutschen Kanumesse. 

»Schwerpunkt Tourenboote«

Kai, wie kamst du auf die Idee, die Deutsche Kanumesse zu veranstalten?

Das lag 2004 irgendwie in der Luft. Wenige Monate vorher hatte Horst Fürsattel in einem Hotel erfolgreich die ersten »Rosenheimer Kanutage« durchgeführt. Diese richteten sich ausschließlich an den Fachhandel und waren der Vorläufer der heutigen Paddleexpo. Da es deutschlandweit nichts Vergleichbares für Endverbraucher gab, rief La Canoa die »Konstanzer Kanumesse« ins Leben, aus der später die Deutsche Kanumesse wurde.

Wie wurde die neue Veranstaltung damals angenommen?

Wir hatten tatsächlich von Anfang an einen fulminanten Start. Der Termin kurz vor Saisonstart, der Schwerpunkt auf Touren- und Reisebooten und die Möglichkeit zum Ausprobieren der Boote auf einem richtigen Gewässer, das war die Mischung, die viele Kanuten in ihren Bann zog. 

Kommen die Messebesucher wirklich aus ganz Deutschland?

Das ist tatsächlich so. Das Gros der Besucher kommt natürlich schon aus einem Umkreis von etwa 300 Kilometern. Wir haben aber auch regelmäßig Paddler hier, die aus ganz Deutschland, selbst von der Nordseeküste zu uns kommen. Naturgemäß gibt es auch sehr viele Besucher aus der Schweiz und aus Österreich und immer wieder Paddler aus fast dem gesamten europäischen Ausland. Viele Messebesucher nutzen die Gelegenheit auch für einen Kurzurlaub im malerischen Konstanz oder für eine Paddeltour auf Deutschlands größtem See.

Was macht die Messe denn für Schweizer Besucher so interessant?

Neben der räumlichen Nähe und der riesigen Auswahl spielen natürlich das niedrigere Preisniveau und die Möglichkeit der Mehrwertsteuer-Rückerstattung eine große Rolle. 

Die Durchführung einer Messe ist sicher mit großem Aufwand verbunden. Wie finanziert La Canoa das ohne Eintrittsgelder oder Standmieten?

Wir haben so eine Art Ehrenkodex auf der Messe: Dafür, dass weder Besucher noch Hersteller etwas bezahlen, laufen die Messeverkäufe über La Canoa. Rabatte der Hersteller werden dabei natürlich an die Kunden weitergegeben. Der Kunde hat zudem den Vorteil, dass er bei Umtausch, Reklamationen und Steuererstattung immer einen zuverlässigen Ansprechpartner vor Ort hat.