Paddeln macht SpaßCleanup
Luftboote am Traunsee

3. Grabner Bootsbesitzer-Treffen

Alle zwei Jahre findet im oberösterreichischen Ebensee ein Treffen von Grabner-Bootsbesitzern statt. Aus Platzgründen musste bei der dritten Auflage vom 19. bis 21. Juli die Anzahl der Boote auf 80 und die der Teilnehmer auf 150 beschränkt werden. Mit ihren Grabner-Kajaks, -Canadiern und -Motorbooten kamen Bootsfahrer aus vier Staaten.

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Freitag, 19. Juli

Ab dem Morgen füllte sich der Campingplatz nach und nach mit Zelten und Wohnmobilen. Die Möglichkeit von Schnupperfahrten am Traunsee wurde sogleich genützt. Am Abend gab es das obligate Begrüßungsbuffet, Veranstaltungsinformationen und die Teilnehmer Prämierung. Kleine Geschenke erhielten die am weitesten angereisten Teilnehmer, die ältesten (75) und jüngsten (5) Teilnehmer sowie die Besitzer des ältesten (37) und jüngsten (2 Stunden) Grabner-Bootes. Der Vortrag von Michael Urbanek über 20 Jahre abwechslungsreiche Bootsfahrten mit einem Ranger kam sehr gut an. Gegenseitiges Kennenlernen mit einem gemütlichen Ausklang beendete den ersten Tag.


Samstag, 20. Juli

Nach den Tages- und Sicherheitsinformationen starteten die Boote zur Traunsee-Befahrung. Manche nützten nahe gelegene Buchten und Landzungen zum Relaxen und Baden. Die meisten fuhren aber zumindest bis zum Kalksteinwerk Karbach. Entlang des imposanten, direkt am See aufragenden, 1.691 Meter hohen Traunstein ging es zu den Gasthäusern Moristiedl und Hois´n. 

Nach dem Mittagessen fuhren einige Bootsfahrer über Traunkirchen wieder gemütlich nach Ebensee zurück. Einige setzten die Fahrt über das Fernsehschloss Orth nach Gmunden fort. Während manche mit dem Boot die gesamte Länge des Traunsees von Gmunden nach Ebensee zurück paddelten, nützten andere die Gelegenheit, mit dem Linienschiff zurückzufahren.

Wer sich für die neuesten Kajaks Escape 1 und Escape 2 interessierte, konnte ganztägig Schnupperfahrten unternehmen. Auch ein Happy Cat Evolution-Segelkatamaran konnte ausprobiert werden. 

Abends folgten genaue Informationen für die geplante Zugfahrt und Traun-Wildwasser-Tour am nächsten Tag. Weil der Großteil der Teilnehmer zuvor noch nie einen Wildwasserfluss befahren hatten, erklärten Mitglieder der österreichischen Wasserrettung, wie sie sich dabei am besten verhalten sollen. Anschließend fuhren alle Interessierten zu dem größten Schwall, um diesen vorweg zu besichtigen. 

Sonntag, 21. Juli

Alle, die an der Traun-Wildwasserfahrt teilnahmen, verluden ihre ausgelassenen Boote in den Grabner-Bus, der diese zur Abfahrtstelle beförderte. Eine absolute Premiere war, dass die Fahrt von Ebensee nach Lauffen nicht mehr mit einem Autobus, sondern mit der ÖBB (Österreichische Bundesbahn) gefahren wurde. Dafür musste dem Regionalexpress extra ein Waggon angehängt und in Lauffen ein Sonderhalt eingelegt werden. Der beste Beweis, dass sich Bootfahren mit umweltfreundlichen Bahnreisen kombinieren lässt. 

Unterhalb des Lauffener Wehres wurden die Boote auf der Schotterbank aufgepumpt. Nach und nach legten die Flussfahrer ab, durchquerten die Kaiserstadt Bad Ischl und meisterten auch die zwei größeren Schwälle. Diese waren für den Fall der Fälle jeweils mit ÖWR-Wasserrettern abgesichert.  Es gab zwar Kenterungen, jedoch verlief alles glimpflich. Sämtliche Flussfahrer konnten die 23 Kilometer lange Strecke in etwa drei Stunden meistern. 


Die Freude über die gelungene Fahrt war nach Ankunft in Ebensee groß. Besonders jene, die zum ersten Mal einen Wildwasserfluss befahren hatten, merkten, dass es gar nicht so schwierig war, wie sie es sich zuvor vorgestellt hatten. Viele bekundeten, dass sie nun auch selbst solche Fahrten durchführen werden.

Nach Stärkung im Segelclub Camp erfolgte die Verabschiedung. Während einige Teilnehmer die Heimreise antraten, blieben andere am Traunsee, um das Bootfahren in dieser schönen Gegend weiter zu genießen. 

Weitere Infos: www.grabner.com