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Neuer Trend: VanLife

Einfach losfahren, einfach bleiben!

Mit dem Van die Welt erkunden, spontan eine Paddelrunde auf einem schönen See oder Fluss drehen, idyllische Wanderwege erkunden und da schlafen, wo es einen gerade hin verschlägt: Für immer mehr Menschen wird das VanLife zum Lifestyle.

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Erfolgreiche »VanLifer« wie Paul Nitzschke haben es vorgemacht und inzwischen viele Nachahmer gefunden: Sie kaufen einen alten VW Bulli, bauen diesen mit einer Menge Kreativität zu einem schicken Camper um und machen sich auf, um die Welt zu erkunden. Dabei genießen sie die Freiheit, jeden Tag aufs Neue zu entscheiden, wo es als Nächstes hingehen soll. Viele VanLifer arbeiten dabei von unterwegs oder verdienen sogar Geld mit ihrem eigenen Vlog, Instagram-Profil oder YouTube-Channel, mit dem sie ihre Follower mit auf Entdeckungsreise nehmen. Der international bekannteste VanLifer ist der Profi-Baseball-Spieler Daniel Norris, der seine Follower in seiner Offseason immer wieder mit auf seine Roadtrips durch ganz Amerika nimmt.

Sehnsucht nach Naturverbundenheit

Und auch wenn die VanLife-Bewegung, unter anderem unter #vanlife, zu einem wahren Hype in den sozialen Medien geworden ist, ist der Trend bei Weitem mehr als nur ein Social-Media-Phänomen. Dahinter verbirgt sich noch etwas ganz anderes: Im hektischen Alltag und den steigenden Anforderungen der Leistungsgesellschaft haben immer mehr Menschen das Bedürfnis, sich zu erden und wieder mehr in Berührung mit der Natur zu kommen. Sie wollen weg vom Konsum hin zu einem einfachen und minimalistischen Leben. Und tatsächlich kann es ein sehr befreiendes Gefühl sein, sich von unnötigen Dingen zu trennen und ein Leben auf kleinstem Raum mit nur dem Nötigsten zu führen. Viel mitnehmen müssen VanLifer nämlich nicht: Für aktive Touren in der Natur können sie etwa ihr Fahrrad, Kajak, Canadier oder SUP-Board mitnehmen, für Bergwanderungen sollten zudem warme Klamotten und für das spontane Schwimmen in einem smaragdgrünen See Bademode für Damen oder für Herren eine Badehose eingepackt werden. Sollte mal schlechtes Wetter sein, können sich VanLifer mit Büchern oder Kartenspielen beschäftigen. Dann noch ein paar praktische Dinge wie Klebeband und eine Reiseapotheke, und schon ist das Nötigste mit an Bord.

Die Entschleunigung, eine bessere Work-Life-Balance und die Selbstverwirklichung stehen bei dieser selbstbestimmten Form des Reisens im Mittelpunkt. Man dreht den Schlüssel um, fährt los und entscheidet selbst, wo es hingeht. Sieht man zwischendurch ein schönes Plätzchen, hält man an, erkundet die Umgebung mit dem Kanu, Rad oder zu Fuß, und fährt dann wieder weiter. Und abends stellt man den Van einfach in der Wüste unter dem Sternenhimmel oder an einem schönen See ab und übernachtet fernab von überfüllten Campingplätzen.

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Freiheit, die ich meine

Vanlifer können aber nicht nur an atemberaubenden Orten übernachten, sondern auch überall dort Halt machen, wo sich idyllische Wanderwege, schöne Flüsse, klare Seen oder spannende Mountainbike-Trails auftun. Somit lässt sich das VanLife hervorragend mit einem Aktivurlaub kombinieren, bei dem die VanLifer in Kontakt mit der Natur treten können. Auch Paddler kommen dabei voll auf ihre Kosten: Einfach das Kanu auf dem Dach des Vans mitnehmen und losfahren, bis sich wieder eine tolle Location bietet – beispielsweise ein wunderschöner See wie der Tegernsee oder ein glasklarer Fluss wie die Krutynia. Und nach einer befreienden Paddeleinheit auf atemberaubendem Gewässer müssen VanLifer natürlich nicht gleich weiterfahren – stattdessen können sie den Van auch einfach mal eine Weile am See stehen lassen und ein paar Nächte dort übernachten und in den Tag hineinleben, bis sie wieder ein neues Ziel vor Augen haben.

Alles in allem steht der VanLife-Trend für ein einzigartiges Lebensgefühl, bei dem die VanLifer einiges über sich selbst und ihr Leben lernen können. So berichtet der VanLifer Marcus „Mogli“ Breitfeld beispielsweise auf de.camperstyle.net darüber, dass das VanLife sein Leben komplett verändert hat: »Weiter kann ich sagen, dass das VanLife einzigartig, spannend und angsteinflößend ist. All das zusammen bringt dir aber ein Gefühl der Freiheit.«

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