Wildwasser in Nordnorwegen
Kärnten

Startschuss gefallen!

Der Drau-Paddelweg hat seine erste Saison hinter sich. Die Initiatoren des familienfreundlichen Angebots blicken zufrieden zurück – und sehen dem kommenden Jahr nach diesem Erfolg optimistisch entgegen.

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Die Drau ist Kärntens längster und größter Fluss. Mit dem Drauradweg und zahllosen Wandermöglichkeiten begeistert dieses geschwungene, grüne Band schon seit vielen Jahren Einheimische und Touristen. Und was neben dem Wasser funktioniert, müsste doch eigentlich auch auf dem Wasser funktionieren, dachten sich die beiden erfahrenen Kärntner Wassersportler Manfred Winkler und Daniel Rebernik und ersannen das Projekt Draupaddelweg. Ihr Ziel: „Die Drau als eines der Top-Kanu-Gebiete Europas etablieren.“ Familienfreundlichkeit war ihnen dabei wichtig, und auch der Gedanke, dass die Strecke für alle Paddler geeignet sein soll – also für solche im Kajak oder Canadier ebenso wie für die auf dem SUP-Board.

Erste Etappen am Start
Dieses Jahr gingen die ersten drei gemütlichen Tagesetappen zwischen Oberdrauburg und Paternion an den Start. „Die Touren sind kindertauglich, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich“, betont Daniel Rebernik. Die Fahrt erfolgt durch ein Naturjuwel mit frei fließenden Flussabschnitten (Geschwindigkeit zehn bis 15 Stundenkilometer) und bemerkenswerter Flora und Fauna. Definierte Ausstiege zum Anlanden, z. B. der Rastplatz Drauoase Dellach mit Grillplätzen, schützen seltene Tier- und Pflanzenarten. „Zurück zum Ausgangspunkt geht es einfach und schnell mit dem angebotenen Shuttle-Dienst des mobilen Draupaddelcenters“, erklärt Manfred Winkler. Wer möchte, kann auch auf eigene Faust Rad oder Zug nutzen. Und wer vom Paddeln mal genug hat, der kann ja radeln, wandern, fischen, Golf spielen oder mit dem Drachen abheben. Oder von der Ausstiegsstelle in Spittal an der Drau mit der Seilbahn auf das knapp 2000 Meter hohe Goldeck fahren – um bei dem Anblick dort oben das Gefühl zu haben, ganz Kärnten liege einem zu Füßen.

Ziel: bis nach Slowenien

Und das Projekt ist noch lange nicht beendet: Wenn es über die Ziellinie gegangen ist, soll das Bepaddeln der Drau von Lienz in Osttirol bis Ptuj in Slowenien möglich sein: 320 Flusskilometer in zwei Ländern in 18 Etappen. Entlang der Strecke soll es acht Paddelcenter als Anlaufstellen für Verleih, Kurse und Verkauf geben. Die zwölf größten am Weg liegenden Seen (u.a. Wörthersee, Faaker See) sollen in das Gesamtprojekt miteingebunden werden.  

Weitere Infos: www.draupaddelweg.com

Die ersten drei Etappen

Etappe 1: Oberdrauburg bis Greifenburg (18 Kilometer, Dauer: 2 bis 3 Stunden)

Zwischen der Kreuzeckgruppe und den Gailtaler Alpen geht es auf die erste Etappe des Draupaddelweges. Auf dem Weg liegen Sehenswürdigkeiten wir das Kräuterdorf Irschen und der Barbara Heilklimastollen in Dellach. Flora und Fauna warten mit dem größten Grauerlen-Auwald Österreichs und seltenen Vogelarten wie Eisvogel, Flussläufer und Weißstorch auf.

Etappe 2: Greifenburg bis Sachsenburg (22 Kilometer, Dauer: 2 bis 3 Stunden)

Der Startpunkt dieser Etappe liegt nur ein paar Meter vom Bahnhof Greifenburg-Weißensee entfernt in der Ortschaft Bruggen. Von hier aus paddelt man bis Sachsenburg.

Etappe 3: Sachsenburg – Spittal – Paternion (28 km, Dauer: 3,5 bis 4,5 Stunden) 

Die Marktgemeinde Sachsenburg gilt als Tor zum Outdoor-Park Oberdrautal – und ist der optimale Startpunkt der dritten Etappe. Direkt neben dem Drauradweg paddelt man mit Kanu oder SUP über Spittal an der Drau bis zum Etappenziel Paternion. Unweit der Drau befinden sich die Kirche St. Magdalena, das Schloss Drauhofen, das Römermuseum Teurnia in St. Peter in Holz, der Sportberg Goldeck und das Erlebnisbad Drautalperle.

 

 

 

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