»Neue« Flüsse in Ecuador? Bauen die Südamerikaner im Tropenwald künstliche Wildwasserstrecken? Oder gräbt, dank Klimaerwärmung, der tropisch warme Regen neue Bachbetten in den Urwald? Keines von Beidem!
Aufgrund der besseren Infrastruktur führen im Amazonas-Gebiet Ecuadors neue Wege zu versteckten Dörfern: Einer Handvoll Palmhütten »in the middle of nowhere«. Dort sprechen die Menschen noch »Quechua«, die alte Sprache der indigenen Bevölkerung. Früher führte eine tagelange Expedition mit Maultieren über schlammige Dschungelpfade in diese Täler. Heute genießt man die kurze Fahrt zum Einstieg vom Mazda-Pickup aus. Die teilweise holprigen, noch auf keiner Karte verzeichneten Pisten, ermöglichen den Holzfällern, Goldwäschern und Ölsuchern immer tiefer in den dichten Urwald vorzudringen. Die wenigen Paddler hier im Amazonas profitieren indirekt von der »Erschließung« des Dschungels.








