Längst hat es sich herumgesprochen: Die Staaten der ehemaligen Sowjetunion sind wahre Wildwasserparadiese für abenteuerlustige Paddler, die mehr wollen als Soca, Durance und Co. Das gilt auch für Kirgisistan, gelegen vor den Toren Chinas und geprägt vom Tian Shan, dem »Himmlischen Gebirge«. Das Paddeln dort ist ebenfalls überirdisch.
Inhaltsbereich
Touren
Kajakabenteuer in Kirgisistan
Da stehen wir nun auf dem Flughafen von Bishkek. Es ist drei Uhr morgens, was der Geschäftigkeit am Gepäckband jedoch keinen Abbruch tut. Kirgisen wie Russen versuchen ihrer Koffer, Kartons und des Sperrguts habhaft zu werden. Neben der Müdigkeit quält uns die übliche Pein des fernreisenden Paddlers: Nicht auszudenken, wenn unsere Ausrüstung auf dem langen Weg hierher irgendwo auf der Strecke geblieben ist. Der nächste Kajakverleih oder gar Kajakshop dürfte mindestens 2000 Kilometer von hier entfernt liegen. Doch da, endlich, ein erster Plastiktorpedo teilt den Vorhang des Gepäckbands. So oder ähnlich scheinen zumindest die Mitreisenden unsere Kajaks einzuordnen, denn jeder hält gebührend Abstand, und wir können die folgenden 30 zum Teil etwas überdimensionierten Gepäckstücke in aller Ruhe vom Band pflücken.
Müde und verschwitzt begeben wir uns schließlich hinaus in die Dunkelheit, um nach Sascha Ausschau zu halten. Ihn haben wir eigens für diesen Trip als Fahrer engagiert. Er ist schnell gefunden, denn sein Auto überragt die sonst ortsüblichen Ladas doch um das Zehnfache: ein Ural mit Sechsradantrieb. Schnell ist die Ausrüstung verladen, und Sascha kutschiert uns für eine »Nacht der Akklimatisierung« in ein nahe gelegenes Hotel.
Einpaddeln mit Dolmetscher
Dort treffen wir am nächsten Morgen beim Frühstück auch unsere Dolmetscherin Alisa – unser Kirgisisch reicht leider nicht mal zum Bierbestellen –, die uns die gesamte Reise über begleiten wird. Schon nach kurzer Zeit stellen wir mit großem Erstaunen fest, dass Alisa wirklich ein astreines Deutsch spricht. Ich frage sofort nach, wo sie in Deutschland gelebt hat. Doch Pustekuchen, alles selbst daheim am Küchentisch beigebracht! Ich nicke ungläubig. Doch damit nicht genug. In den nächsten Tagen stellt sich heraus, dass Alisa zudem auch noch Englisch, Spanisch und Russisch einwandfrei beherrscht und in der Hauptsache Medizin studiert. Wir sind also in den besten Händen. Unsere ersten drei Paddeltage verbringen wir südlich von Bishkek auf dem Alamadin und dem Ala Arca. Diese entpuppen sich aufgrund des hohen Wasserstands und zahlreicher künstlicher Flussverbauungen als wenig lohnend. Weiter geht die Reise entlang der kasachischen Grenze bis zum Chuy. Auch hier ist ordentlich eingeschenkt, doch die Schwierigkeiten gehen selten über den dritten Grad hinaus. Einpaddeln! Wir durchqueren eine beeindruckende, 25 Kilometer lange Schlucht aus rotsandigem Gestein. Daneben fließt der Chong-Kemin, den wir in den nächsten Tagen in Angriff nehmen. Stolze 70 Kilometer mit insgesamt acht Schluchten durchpaddeln wir am Stück – bei einer Wassertemperatur von 5 Grad Celsius und einer Schwierigkeit am oberen Ende der Skala. Da die Straße meist parallel zum Fluss verläuft, kann uns Sascha hier zum ersten Mal bei unserem heißen Ritt bestaunen. Am Abend gesteht er, dass er seine Felle (in Form von uns, seinen zahlenden Kunden) ein ums andere Mal auf Nimmerwiedersehen davonschwimmen sah. Verständlich, denn wir sind seine ersten Paddler, davor hat er nur Wanderer transportiert.
Wer hat das Salz ins Wasser gekippt?
Weiter geht‘s zum Issyk-Kul-See, nach dem Titicacasee der zweitgrößte Gebirgssee der Erde, der zudem mit bis zu 700 Meter Tiefe aufwartet. Die Fahrt dorthin ist wieder einmal sehr anstrengend: Es geht über Stock und Stein bei einer maximalen Geschwindigkeit von unglaublichen 15 Kilometern pro Stunde. Unser Allrad-Ural besitzt keine Servolenkung, und so hat Sascha wortwörtlich alle Hände voll zu tun. Dieses zierliche Männchen erledigt wirklich einen Knochenjob. Während der gesamten Fahrt kann man mitverfolgen, wie konzentriert er das riesige Ungetüm im Schweiße seines Angesichts und mit größtem Einsatz seiner Armmuskulatur über Stock und Stein manövriert.
Als wir gegen halb zehn am Abend endlich den See erreichen, stellen wir überrascht fest, dass sein Wasser angenehm warm ist, und stürzen uns sogleich voller Vorfreude ins angenehme Nass. Die Temperatur passt, aber dieser Geschmack – pfui Spinne. Wir haben Süßwasser erwartet, kein Salzwasser. Verantwortlich dafür ist die Tatsache, dass der See viele Zuflüsse, aber keinen Abfluss besitzt. Durch die Verdunstung bleibt nach und nach immer mehr Salz zurück.
Am nächsten Morgen geht die Fahrt weiter, allerdings nicht so reibungslos wie erhofft. Nur wenige Zentimeter vor dem Ortsschild Karakols, der größten Stadt in Ost-Kirgisistan, macht unser geliebter Truck einfach schlapp. Sascha – natürlich technisch begabt – stellt kurzerhand fest, dass der gebrochene Kühlerventilator dafür verantwortlich sein muss. Für einen Moment ist die gute Laune dahin. Doch glücklicherweise fährt in diesem Augenblick ein Pferdegespann an uns vorbei, das sich ebenfalls auf dem Weg in die Stadt befindet. Sascha darf mitfahren. Alisa bleibt am Auto zurück, um auf unser Hab und Gut zu achten, während wir zu Fuß in die zwei Kilometer entfernte Innenstadt aufbrechen. Der Hunger treibt uns dort sogleich in ein kirgisisches Restaurant. Natürlich sind die Speisekarten alle komplett in kyrillischer Schrift verfasst, weshalb wir einfach drauflos bestellen müssen. Unsere anfänglichen Bedenken, wir könnten etwas Ungenießbares vorgesetzt bekommen, stellen sich aber schnell als unbegründet heraus. Jedes Gericht für sich ist wirklich vorzüglich.
Vom sechsten Grad gegorener Stutenmilch
Als wir einige Stunden später zu unserem Truck zurückkehren, ist der ölverschmierte Sascha beinahe mit der Reparatur fertig. Er hat bereits den kaputten durch einen alten, aber intakten Kühlerventilator ersetzt, den er bei einer Militärstation für harte Dollars erworben hat.
Die Reise geht weiter ins Tian-Shan-Gebirge zum Saryjaz. Um dorthin zu gelangen, müssen wir aber zunächst über einen 4000 Meter hohen Pass, und wie es das Schicksal so will, gibt der Ural in dünner Luft zum zweiten Mal den Geist auf. Diesmal ist es der Kühler selbst, auf dessen Ersatz wir zunächst zwei Tage fern der Zivilisation warten müssen.
Im Tian Shan haben wir erstmals Kontakt mit kirgisischen Nomaden. Kleine Kinder mit dreckverschmierten Gesichtern und triefenden Nasen lachen uns an, rennen um uns herum und bestaunen uns von allen Seiten. Es dauert nicht lange, da erweisen uns auch die Erwachsenen des Stammes ihre Gastfreundschaft und bieten jedem von uns ein Schälchen vergorener Stutenmilch an. Zögerlich nehmen wir die Gabe entgegen. Das Hinunterschlucken dieses für Nomaden kostbaren, aber intensiv nach Tier riechenden Getränks kostet uns enorme Überwindung. Na dann prost, man will ja nicht als schlechter Gast dastehen. Die Nomaden sind zufrieden. Sie führen ein Leben ohne fließend Wasser und Strom. Sie besitzen nur die Kleidung, die sie am Leib tragen, und das Vieh ist ihr einziger Reichtum.
Vom fünften Grad kirgisischen Wildwassers
Nachdem wir den Pass mit dem reparierten Ural gemeistert haben, wartet auf der anderen Seite der Saryjaz auf uns, einer der größten Ströme Kirgisistans. Anfangs plätschert er mit Wildwasser II-III dahin, doch dann gräbt sich der Saryjaz in eine tiefe Schlucht und steigert sich bis Wildwasser V. Wegen des sehr hohen Wasserstandes erkunden wir die Kernstellen zunächst von der parallel verlaufenden Straße – und müssen passen: Enorme Walzen, die sich quer über den Fluss erstrecken, würden eine Befahrung zum Vabanquespiel machen. Was uns noch mehr beunruhigt, ist die Tatsache, dass unsere Infoquellen den gerade gecancelten Abschnitt als »leicht« klassifizieren. Worauf können wir uns künftig verlassen, und worauf nicht? Wir steigen erst nach dem Kernstück in die Schlucht, sind aber trotzdem auf einen heißen Ritt gefasst. Kalt, nein, saukalt ist das Wasser und milchig noch dazu, sodass wir links und rechts des Hauptwassers immer wieder auf knapp überronnene Steine achtgeben müssen. Auch das Lesen des Wassers fällt so deutlich schwerer als bei klarem Wasser. Brechende Welle oder hartnäckige Walze, brauchbares Kehrwasser oder tückisches Plumpsklo – das ist hier die Frage.
Bis zur nächsten Kernstelle, die wir uns von weit oben anhand einer markanten Kurve gemerkt haben, verliert der Saryjaz nicht an Schnelligkeit und Wucht. Wir scouten die Stelle vorab, können diese aber nicht wie gewünscht einsehen. Dennoch beschließen wir, die Weiterfahrt mit hoher Konzentration von Kehrwasser zu Kehrwasser zu riskieren. Was folgt, lässt den Adrenalinspiegel weiter steigen: Viele kräftige Walzen und eine Doppelstufe mit schwieriger Anfahrt erweisen sich als echte Zwangspassagen. Zum Glück verläuft alles reibungslos. Ein Teil der Gruppe beschließt allerdings am Ende dieses Abschnitts – unmittelbar bevor der Saryjaz die Schlucht verlässt und die Stadt Enilchek erreicht – auszusteigen und mit dem Ural weiterzufahren. Jan, Marco, Sven und ich folgen dem Fluss noch ein wenig auf dem Wasserweg. Als wir einige Kilometer flussab am Auto ankommen, sind die Mienen unserer Freunde ernst. »Wir müssen wieder zurück nach Enilchek!« »Wieso?« »Wir hatten Probleme mit dem Militär. Sie verlangten nach unserem Permit und stellten fest, dass im Truck weniger Personen saßen, als auf dem Formular verzeichnet sind. Da wurden sie skeptisch und wollten wissen, wo der Rest der Gruppe sei. Wir erklärten, dass sich die Mannschaft geteilt hätte und dass ihr weiter den Fluss hinunterpaddeln würdet. Das fanden die Soldaten gar nicht komisch. Es handle sich dabei um einen illegalen Grenzübertritt, sagten sie – und dass wir uns noch heute vollzählig am Militärposten einzufinden hätten.«
So fahren wir zurück in diese verlassene Geisterstadt. Dort nehmen uns die bewaffneten Soldaten in Empfang. Mit gemischten Gefühlen warten wir ihre Reaktion ab, als sie uns und die Pässe in einer langatmigen Prozedur und mit strengen Blicken prüfen. Nach einem klärenden Wortwechsel zwischen Alisa und den Wachposten entspannt sich jedoch die Situation, und wir dürfen die Reise nach dieser »Strafrunde« fortsetzen.
Das Unterhosen-Dilemma
Unsere Reise geht weiter in Richtung Westen zum Naryn. Dessen Einstieg liegt auf 3000 Meter Höhe und empfängt uns mit einem kleinen Schneesturm mitten im Sommer. Das Leben in den Bergen ist bekanntlich hart. Fröstelnd schlagen wir unser Camp in der Nähe einer Brücke auf und packen im Anschluss die Boote für unseren geplanten Mehrtagestrip. Es ist das übliche Abwägen aus »Wie viele lange Unterhosen nehme ich mit, damit ich nachts nicht friere« und »Wie viele Unterhosen lasse ich da, damit das Boot beherrschbar bleibt und ich nicht schwimme?« Am nächsten Tag erwachen wir bei schönstem Wetter und strahlendem Sonnenschein. Na bitte, geht doch ... Zunächst sind wir auf leichtem Wildwasser unterwegs. Wir stellen fest: Die Kajaks sind trotz vermeintlich leichten Gepäcks (Astronautennahrung statt Ravioli-Dosen) ziemlich überfrachtet, was im Lauf des Tages bei einer Steigerung bis Wildwasser IV ziemlich aufregend wird. Wir durchqueren zwei atemberaubende Schluchten von einigen Kilometern Länge und legen in insgesamt sieben Stunden stolze 50 Kilometer zurück. Abends errichten wir unser Lager auf einer Sandbank, um dort eine klirrend kalte Nacht zu verbringen, die auch das hell prasselnde Feuer kaum erwärmen kann. Am Morgen paddeln wir im mittleren Schwierigkeitsbereich weiter. Gegen Mittag erreichen wir eine kleine Farm am linken Flussufer. Wieder beschließen wir, uns zu trennen. Laut unseren Unterlagen folgt eine brenzlige und nicht einsehbare Schlucht. Der eine Teil der Mannschaft wird diesen konstant schweren Abschnitt mit unfahrbaren Wasserfällen, Rutschen und Zwangspassagen durchpaddeln und an einigen Stellen umtragen müssen. Für die restlichen Kameraden endet hier der zweitägige Paddeltrip. Da keine Straße zum Fluss herunterführt, steht ihnen noch ein stundenlanger, schweißtreibender Gewaltmarsch mit den bepackten Booten bevor: Der Ural wartet 600 Höhenmeter weiter oben.

Foto: Stefan Matheja
Wir Paddler dagegen zelebrieren unseren dreizehnten Paddeltag. Und der ist – entgegen allem Aberglauben – der beste unserer Reise. Zwar irrt diesmal die Beschreibung nicht, und es ist tatsächlich ratsam, den korrekten Sitz der Spritzdecke vor den Kernstellen akribisch zu überprüfen, doch der Naryn erweist sich als fairer Gegner und belohnt die Mühen der Reise wieder einmal reichlich: traumhaftes Wildwasser über Dutzende Kilometer in einzigartig wilder Landschaft fernab jeglicher Zivilisation – elementare Ursprünglichkeit, die man in den Alpen stets vergeblich sucht.
Team Kirgisistan
Was müssen das für Leute sein, die zum Wildwasserpaddeln nach Kirgisistan
fliegen? Sicher ganz wilde und mit allen Wassern gewaschene Hunde, die weder
Tod noch Teufel fürchten. Von wegen, wie der Blick auf die Teilnehmerliste beweist.
Mit dem Kajak und einer guten Prise Abenteuergeist im Gepäck kann jeder sattelfeste Wildwasserpaddler die große weite Welt vom Wasser aus entdecken.
1▶ Sven Ismer: Beschäftigt sich im »wahren« Leben mit Emotionssoziologie und schreibt an der FU Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter seine Doktorarbeit. Wann immer es möglich ist, geht er überall in Europa, aber auch schon mal in Nordamerika paddeln, klettern und snowboarden. Von Kirgisistan bleiben ihm neben dem tollen Wildwasser und der unfassbar weiten Landschaft vor allem die Wodkanächte am Lagerfeuer mit Sascha, dem russischem Fahrer, in Erinnerung.
2▶ Toni Grießbach: Facility Manager bei einem großen Automobilzulieferer und Diareferent: www.dia-ag.de. Bepaddelte Länder: China (mehrfach), Tibet, Nepal,
Kirgisistan, Ecuador, USA, Alaska, Kanada, vieles in Europa. Schönster Fluss überhaupt: Jangtse-Oberlauf und Great Bend. Extremste Kajaktour: 300 km Erstbefahrung des Salween in Tibet bei 2000 Kubik. Auf der Wunschliste: Zweitbefahrung des Huang He (Gelber Fluss) im Oberlauf und Mekong. Hatte in Kirgisistan am meisten Spaß bei den Überlandfahrten im sechsradangetriebenen Ural.
3▶ Dr. Peter Luppa: Zahnarzt mit eigener Praxis in Nürnberg. Kajaktouren in den Alpen, Griechenland, USA (Grand Canyon), Norwegen und auf dem Sambesi. Teilnehmer bei der Sickline-WM 2008 & 2009. Lieblingsbäche: Soˇca, Ötz, Brandy. War in Kirgisistan vom Multiday-Trip am Naryn und den Ural-Fahrten gleichermaßen begeistert.
4▶ Marieke Vogt: Studiert Geowissenschaften. Freut sich noch immer, dass die Gruppe tatsächlich am Naryn angekommen ist und dass ihr dort Peter und Sven das vollgepackte Boot um die schwerste Schlucht getragen haben. Auch die Weite des Landes hat sie begeistert.
5▶ Jan Srp: Der Tscheche arbeitet im Vertrieb einer Firma für »rubber processing machines« und ist schon in Neuseeland und Kanada gepaddelt. Die neue Nr. 1 auf seiner Hitliste ist aber Kirgisistan: kein Massentourismus, gastfreundliche Menschen, eindrucksvolle und völlig unberührte Landschaften sowie die süßesten Melonen des Universums.
6▶ Stefan Matheja: Weltenbummler und gelernter Textilbetriebswirt. Seit seinem 14. Lebensjahr paddelt er auf den Flüssen Europas, aber auch auf Wildwasser in Süd- und Mittelamerika sowie in Zentralasien. Neben dem Kajakfahren und der Organisation von Expeditionen zählt vor allem die Reisefotografie zu seinen Vorlieben. Schwärmt er von Kirgisistan, schwärmt er von den schnellen, steilen Flüssen und deren Bezwingung im Kajak und mit dem Ural – Wasser bis zum Fenster rauf! Sehr nobel fand er auch die unkomplizierte und noch dazu kostenlose Kajakmitnahme durch Turkish Airlines.
7▶ Jochen Kirchoff: Der viel gereiste Landschaftsbauer konnte vor Ort aus gesundheitlichen Gründen nicht ganz so viel paddeln wie erhofft, schwört aber, dies in Bälde nachzuholen. Denn in Kirgisistan wird man nicht nur höhenkrank, sondern auch paddelgeil.
8▶ Marco Kuhlmann: Paddelt seit 26 Jahren und verbringt den größten Teil seiner Freizeit im Boot – egal, ob Wildwasser oder Salzwasser. In seinem Fahrtenbuch stehen Länder wie Chile, Marokko, La Réunion, Sambia, Costa Rica, Neuseeland, Kalifornien, Frankreich, Italien, Türkei, Albanien, Grönland und Nepal. Seine Leidenschaft hat er als Inhaber von Marcos-Kanuladen.de auch zum Beruf gemacht. Sein prägendstes Erlebnis in Kirgisistan war die Zweitagesfahrt auf dem Naryn.
Die komplette Geschichte »Hinter den sieben Bergen – Kajakabenteuer in Kirgisistan« könnt ihr in Heft 1/2010 nachlesen.



































