Wer hart arbeitet, hat Anrecht auf eine Belohnung! Nach der erfolgreichen Wettkampfsaison nutzte die hessische Fachgruppe Wildwassersport die letzte Ferienwoche, um sich eine Auszeit vom Wettkampftraining zu gönnen. Ziel der Reise waren Engelberger Aa, Unerreuss und Muota in der lieblichen Schweiz.
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Hessische Wildwasserwoche in der Schweiz
Ohne Wettkampfstress und lediglich mit Spielbooten bewaffnet startete die Wildwassercrew in der letzten Ferienwoche zu einer Tour an den Vierwaldstätter See. Die Engelberger Aa, die Urnerreuss und die Muota waren das Ziel. Das Basislager der 28-köpfigen Mannschaft war der TCS-Campingplatz in Buochs im Kanton Nidwalden. Eine echte Empfehlung der Schweizer Kanufreunde um Heinz Wyss.
Neben den erfahrenen Kadersportlern waren auch einige Jungkanuten mit von der Partie. Die konnten auf der Engelberger Aa (Kanton Nidwalden) zwischen Wolfenschiessen und Buochs erste Wildwassererfahrungen sammeln. Eine deutliche Steigerung des Schwierigkeitsgrades gab es zwischen Amsteg und Erstfeld am Fuße des St. Gotthard auf der Urnerreuss (Kanton Uri). Glasklares Wasser mit großen Wellen brachte enormen Spaß für alle. Insbesondere der Umstieg von den 4,5 Meter langen und pfeilschnellen Wettkampfbooten auf nur knapp über zwei Meter lange Spielboote begeisterte die jungen Hessen. Die sportliche »Krönung« erfuhren alle Teilnehmer auf der Muota (Kanton Schwyz). Abgeleitet von Muoth-Ah, was Wildes Wasser heißt, bürgt allein der Name für puren Wildwassergenuss. Am »Muotastein« boten sich hervorragende Möglichkeiten zum Spiel in Wellen und Walzen. Kerzen und Überschläge waren gar kein Problem. So war es kein Wunder, dass die Kanuten die Muota zum »Fluss der Hessischen Wildwasserwoche« krönten.

Foto: Kerstin Kroener
Abseits vom Paddeln bot der Vierwaldstätter See Möglichkeiten zum Baden. Mit Unterstützung unserer Schweizer Freunde Rita Kempf, Urs Kempf und Evelyn Gretener konnte eine geführte Bergwanderung unternommen werden. Mit einer Gondel brachte uns die Luftseilbahn Intschi-Arnisee auf über 1300 Meter Höhe, von der Bergstation ging es dann zu Fuß in einer circa zweistündigen Wanderung auf den Sunnig Grat (2033 Meter Höhe). Leider wurde der Sturm auf dem Gipfel kurz vor dem Ziel von einem schweren Gewitter unterbrochen. Zum Glück fanden die Wanderer einen Unterschlupf in der Sunniggrathütte von Martin Gnos und konnten nach der Gewitterpause ihre Wanderung fortsetzen. Der tolle Ausflug an den Arnisee und auf den Sunnig Grat endete bei herrlichem Sonnenschein mit einer Hochwassertour auf der Urnerreuss.
Viel zu schnell ging eine herrliche Wildwasserwoche in der Schweiz mit einer gemeinsamen Abschlussfahrt auf der Engelberger Aa zu Ende. Verabschiedet wurde das Team von Schweizer Freunden mit einem landestypischen Apéro (kleiner Imbiss). Harald Piaskowski bedankte sich bei den Sportlerinnen und Sportlern für ihre aktive Teilnahme, sowie bei TrainerInnen, BusfahrerInnen und KöchInnen für die hervorragende Unterstützung und Organisation.







