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Touren

Go big or go home – Lappland mal anders

 Touren, Reisereportagen

Lappland – das sind endlose Weiten, Seenplatten und Rentiere. Iglubauen und Schlittenhunderennen, im Sommer auch mal eine Mehrtagestour im Kanu. Aber Playboating auf Riesenwellen? Markus Leppänen ist Halbfinne und muss es wissen, im Frühjahr 2011 ist er schon das zweite Mal im Spielboot angetreten.

Foto zum Lappland-Trip von Markus Leppänen.
Gut Druck auf dem Paddel – die Pahakurkkio-Welle am Kalix.
Foto: Archiv Markus Leppänen

»Der Trip letztes Jahr während der Schneeschmelze im Norden war einfach nur episch. Wir konnten nicht anders, als es dieses Jahr noch einmal zu versuchen. Vielleicht hatten wir 2010 auch einfach mit den Wasserständen Glück, aber prinzipiell sind Mai und Juni die besten Monate,« erzählt Markus Leppänen, als er vom Start in die Paddelsaison berichtet. Der passionierte Playboater aus München weiß wovon er spricht: Sein Vater ist Finne, Markus hat einige Jahre seines Lebens in Nordeuropa verbracht und ist im Besitz beider Staatsangehörigkeiten.

Da seine Freundin Maria dieses Jahr keinen Urlaub zur gewünschten Reisezeit bekam, startete er mit Paddelkollege Jan Grünwald, in Finnland würden alte Freunde und aus dem Vorjahr bekannte Locals dazustoßen. Die erste Station der Reise war die Saarikoski-Welle auf dem Torniojoki nahe der finnischen Stadt Muonio. Die hinter einer Insel gelegene und erst im letzten Moment einsehbare Welle hatte im Vorjahr zu viel Wasser. Jetzt war der Pegel einfach nur perfekt. »Hell yeah, that wave looks lovely big,« waren sich Locals und Deutsche schnell einig, nachdem sie den Riesenbrecher zu Angesicht bekamen. »Die Welle spielt auf jeden Fall in einer Liga mit La Malate, La Scie und Hawaii-sur-Rhone,« fasst Markus zusammen, der schon mal von München aus für ein Wochenende zu den legendären Surfspots am Doubs kurbelt, wenn der Pegel passt.

Foto zum Lappland-Trip von Markus Leppänen.
Wohlverdientes Päuschen nach großem Wellensport.
Foto: Archiv Markus Leppänen

Nach zwei Tagen First-Class-Shredden am Tornio ging's weiter zur Pahakurkkio-Welle am Kalix. Hier hatten die Jungs etwas weniger Glück, der Pegel war etwas zu niedrig, damit die Welle das volle Potenzial entfalten konnte. Umso lässiger war das Camp, das die internationale Combo in diekter Nähe zur Welle bezog. Wie auch am Saarikoski-Spot erfüllen Grillstellen mit Sitzbänken und sogar eine kleine Blockhütte alle Erwartungen ans komfortable Lagerleben. Teilweise sind die Camps sogar mit einer Sauna ausgestattet. Auch für Ausgleichssport war gesorgt: Egal ob auf der Slackline, beim Pfannkuchenbacken oder dem Genießen der Frühsommersonne – Lappland wird nicht so schnell langweilig.

Foto zum Lappland-Trip von Markus Leppänen.
Zwischen den Wellen wartet auch schon mal der ein oder andere wuchtige Katarakt.
Foto: Archiv Markus Leppänen

Zwei weitere Wellenspots standen noch auf dem Programm von Markus und Jan, bevor sie der Flieger wieder nach Bayern brachte. Und auch nach der Reise war Markus nicht untätig: Für den derzeit laufenden Videowettbewerb von SportScheck hat er eine fünfminütige Compilation zusammengeschnitten, die Wellenmoves und Lebensgefühl beim Draußensein perfekt vereint. Bei dem Wettbewerb geht es neben Ruhm um Ehre um einen Einkaufsgutschein im Wert von 10.000 Euro, das Gewinnervideo wird von den Webusern gewählt. Was könnte sich besser für ein Charity-Projekt eignen? Markus verspricht für den Fall, dass sein Video gewinnen sollte, die gekauften Produkte umgehend auf Ebay zu verkaufen und den Erlös einer gemeinnützigen Organisation zu spenden. An wen das Geld geht, entscheiden ebenfalls die User.

Also, wenn euch das Video wie der Gedanke hinter der Aktion gefallen, schaut auf Markus' Website und votet für den Streifen. Ein Portfolio der besten Fotos der Lappland-Trips zu den Wellen des Nordens gibt's übrigens nächstes Jahr im KANU MAGAZIN zu sehen.