Badehose, 16 Grad Wassertemperatur und Sonnenschein – zu Weihnachten. Was utopisch klingt, wurde für David und Flo Wirklichkeit. Die Beiden haben ihre Feiertage am Kaituna verbracht, einem kurzen, knackigen Wildbach in Neuseeland.
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Weihnachten am Kaituna
»10 Uhr morgens am Einstieg.« Das hat Max uns am Abend zuvor noch gesagt. Es ist Viertel vor zehn und wir schultern die Boote, zum Einstieg kann man laufen. Der ist nur zehn Minuten vom Ausstieg entfernt, wo wir unser Camp aufgeschlagen haben. »Alle treffen sich an Weihnachten zum Paddeln ...«, hieß es.

Foto: David Ernst
So ist es auch: Am ersten Weihnachtsfeiertag paddeln wir mit ungefähr 40 anderen Wildwasserfans den Kaituna. Der Funfaktor ist dank gutem Wetter und perfektem Wasserstand enorm hoch: Insgesamt sechs Mal lassen wir uns heute den Kaituna runtertreiben, ohne auch nur das geringste Zeichen von Langeweile zu entdecken. Start ist an der Slalomstrecke, Ex-Trainigsparcours der Nationalmannschaft. Danach kommt das zerfallene Wasserkraftwerk, auch Double Drop genannt. Jetzt wird es kurz etwas gemütlicher, der leichteste Teil der eineinhalb Kilometer. Die folgende Schlucht bietet sauberes Wuchtwasser, als Bonus wartet an ihrem Ende die Abrisskante eines Sieben-Meter-Falls. Einige Drop-&-Pool-Rapids runden den Charakter des Kaitunas ab, bis man am Ende das berühmte »Bottom Hole« erreicht hat.






