Ron Fischer tourt diesen Winter einmal um die Welt. Erster Stopp ist Nepal, wo er mit Lukas Wielatt, Thomas Rogenmoser, Simon Hirter und Ruedi Raschle am Barun River ein Kajakabenteuer der besonderen Art erleben möchte. In mehr oder weniger ;-) regelmäßigen Abständen gibt Ron die Position der Mannschaft durch, damit auch die Daheimgebliebenen live dabei sein können. Seit Dienstagmorgen befindet sich die Crew in Kathmandu, den Rest berichtet Don Ron im Folgenden selbst.
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Touren
Die Abenteuer des Don Ron (1): Kathmandu
Der Flug von Zürich über Doha bis Kathmandu ist perfekt verlaufen. Wir mussten trotz mindestens 20 Kilo Übergepäck nichts zusätzlich bezahlen und auch wegen der Kajaks gab's kein Problem. Es gibt sie also doch noch, die kajakfreundlichen Airlines! Aus meinem Vorsatz, den Schlaf, der die letzten Wochen viel zu kurz kam, im Flugzeug nachzuholen, wurde leider nichts. Unsere super Crew bestehend aus Simon Hirter, Lukas Wielatt, Ruedi Raschle und Toro Roggenmoser war nicht zum Schlafen aufgelegt – stattdessen bedienten wir uns aus der Minibar und spielten Karten...
Der Anflug auf Kathmandu war wunderschön. Dank super Wetter und perfekter Sitzposition im Flieger konnten wir das ganze Himalayagebirge bestaunen. Annapurna, Dhaulagiri und Manaslu, alle über 8.000 Meter hoch, waren perfekt zu sehen.Bei der Ankunft traf uns der übliche Kulturschock. Besonders für unsere Nepal-Neulinge Simon, Ruedi und Toro war die Fahrt mit dem Taxi vom Flughafen zur Holy Lodge ein ganz besonderes Highlight. Viel Verkehr, Gedränge, Menschen ohne Ende, Gemüse- und Ramschhändler am Straßenrand, viel Gehupe und eine Luftqualität, die einem das Rauchen erspart. Wegen der Zeitverschiebung waren wir schlussendlich fast 40 Stunden auf den Beinen, bis wir uns endlich auf die die Holzpritschen der Holy Lodge legen konnten.
Heute (Mittwoch) konnten wir alles Nötige für unsere bevorstehende Mission regeln. Ursprünglich war geplant, dass wir nach zwei Tagen Warm-Up auf dem Bothe Kosi nach Tumblingtar fliegen, dort in den Jeep umsteigen und bis an den Fuß des Makalu (8463 Meter hoch) wandern, um dann die unbekannte Schlucht des Barun zu befahren. Leider ist durch den Monsun die Landebahn in Tumblingtar zerstört worden, daher kann dort bis auf weiteres kein Flieger dort landen. Hmmm, was machen wir jetzt? Auf den Barun und den folgenden Arun wollen wir unbedingt, doch von Kathmandu sind es über 20 Stunden mit dem Bus. Nach einem Blick auf die Karte fanden wir die Lösung, um die Anreise zum Barun doch angenehmer zu gestalten: Morgen werden wir mit dem Bus etwa drei Stunden zum Bothe Kosi fahren und uns dort zwei Tage warm paddeln. Von dort können wir direkt weiter über den Berg zum Tamba Kosi. Mithilfe von Trägern werden wir hier ein Tag den Fluss hochtragen um auch den oberen schönen Abschnitt zu paddeln. Danach folgen wir dem Tamba bis runter zur Mündung in den Sun Kosi, hängen dort weitere 180 Kilometer auf traumhaftem Wuchtwasser an und gelangen so bis zum Ausstieg des Arun, von wo es nur noch wenige Stunden mit dem Jeep bis zum eigentlichen Ausgangspunkt für den Barun sind.
Ron Fischers nächstes umfassendes Update ist in gut drei Wochen zu erwarten. Bis dahin könnt ihr das Vorankommen der Truppe über die nachfolgende Karte mitverfolgen.
Die Abenteuer des Don Ron: A mal um d' Welt auf einer größeren Karte anzeigen
Der weitere Tourplan
Nach sechs Wochen Nepal strebt Ron einen kleinen Urlaub im sonnigen Bali, zum Surfen und Paddeln auf Java, an. Danach wird er mit einigen Kollegen in Süd-Süd-Patagonien im »Torres del Paine«-Nationalpark als erste Wildwasserpaddler überhaupt nach großen Wasserfällen und noch größeren Stromschnellen suchen.















