Paddler, aufgepasst! Eine Weltneuheit ist im Kommen. Krystof Petelski, der Kennern der Szene bereits als Entwickler des P 4,9 Segelkajaks bekannt ist, stellt seinen neuesten Streich vor: das Tretkajak.
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Test & Technik
Paddel & Pedal: Das Tretkajak
Ein Jahr hat die Entwicklung gedauert, im Zuge deren es Petelski gelungen ist, einen Einbausatz für normale Kajaks zu entwickeln, der den Vortrieb mittels Beinkraft möglich macht. Sein Konzept, bestehend aus einer Pedaleinheit, kraftübertragenden Seilzügen und einer Steuerflossen-Propeller-Kombi-Einheit hat Früchte getragen.
»Meine Hauptmotivation, den Tretantrieb zu entwickeln, war der Wunsch, die sonst ungenutzte Kraft der Beine zum Vortrieb zu nutzen, und die auf längeren Strecken ermüdenden Arme abzulösen«, gibt der gebürtige Pole an. Das Boot ist aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff), die seitlichen Ausleger dienen als Stütze, da das Kajak lediglich 55 Zentimeter breit ist. Bei vorhandenem Interesse will Petelski den Tret-Einbausatz serienmäßig anbieten, auf Anfrage ist auch die Produktion eines komplett neuen Kajaks möglich.
Als Reisegeschwindigkeit erreicht das Tretkajak 5 bis 6 km/h, die momentane Höchstgeschwindigkeit liegt bei 8 bis 9 km/h. Allerdings will Petelski seinen Prototypen noch weiter optimieren, um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. »Dann kann der Antrieb auch für Paddler interessant sein, die sich nach dem Motto »Paddel & Pedal« vergnügen wollen.«
In seiner Jugend in Polen war Krystof Petelski Mitglied in einem Wassersportclub und hat beinahe jede freie Minute im flüssigen Element verbracht. Zu seinen sportlichen Vorlieben gehört das Segeln und das Segelfliegen. Allerdings will er von nun an auch ausgedehntere Kajaktouren unternehmen, um seinen Tretantrieb zu nutzen und andere Paddler zu überholen.
Mehr Infos zu Petelskis Entwicklungen gibt es auf: www.tretkajak.de und www.segelkajak.com.







