Sehr fairer Preis, ausgestattet mit praktischen Hosenträgern aber ein unausgewogener Schnitt.
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Test & Technik
Yak Titan
Premiere für den Bekleidungsspezialisten YAK. Mit dem Titan steigen die Briten erstmalig in die Ausrüstungsluxusklasse ein.
Abgesehen von ein paar kleinen Schönheitsfehlern ist das Erstlingswerk der Briten sehr gelungen. Der Titan setzt auf den klassischen Rücken-RV. Vorteil: kein lästiger und drückender RV unter der Schwimmweste, die Bewegungsfreiheit ist etwas besser. Nachteil: selbstständiges An- und Ausziehen, aber auch das Anlegen der Schwimmweste, ist ohne Hilfe schwierig. Dazu ist der robuste Metall-RV des Titans nicht abgedeckt, was ihn anfällig gegen Schmutz und damit Verklemmen macht.
Ansonsten viele gute Lösungen für wenig Geld: robuste Cordura-Füßlinge, Doppelkamin, eng anliegende Neoabschlüsse ohne lästige Klettverschlüsse an Hals und Händen, zwei Brusttaschen, Toilettenzipper, verstärkte Knie und Gesäß. Ganz praktisch: als einziger Trockie hat der Titan integrierte Hosenträger. Während Pausen, beim Scouten oder Autoshutteln lernt man dieses Detail schnell zu schätzen. Der Schnitt des Anzugs ist ein wenig speziell. Die Bewegungsfreiheit lässt keine Wünsche offen, aber das Unterteil ist sehr groß geraten (prima für Langbeiner). Also unbedingt anprobieren. Dem Anzug fehlt es an Signalwirkung, dafür gibt es reichlich Reflektorstreifen. Gute Idee: zum Anzug gibt es serienmäßig ein Reparatur-Kit dazu.
Technische Daten
- Material: 3-lagig, atmungsaktiv
- Größen: S-XL
- Farben: schwarz/blau
- Preis: 599 Euro
- Infos: www.paddling.de, Tel.: +49/40/6706021






