Sehr vielseitiges und perfekt verarbeitetes Seekajak für alle Könnensstufen, dessen ansprechendes Erscheinungsbild auch Nichtpaddler zu wohlwollenden Kommentaren verleitet.
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Test & Technik
Wilderness Systems Zephyr 160
Der Zephyr ist die sportliche Version des beliebten Tempest: etwas spitzerer V-Boden, mehr Kielsprung, etwas breiter. Das Resultat ist ein agiles und vielseitiges Kompakt-Seekajak für kurze Gepäcktouren und viel Fahrspaß. Wie es sich für ein Salzwasser-Spielboot gehört, hat der Zephyr keine übertriebene Anfangsstabilität. Die würde nur das Steuern durch rasche Gewichtsverlagerung (beim Surfen etwa) erschweren. Umso ausgeprägter ist dafür die Endstabilität. Der Punkt ohne Wiederkehr liegt noch weit jenseits dessen, was an Seitenlage zum Carven in der Brandung nötig ist. Für ein Boot dieser Länge läuft der Zephyr schön leicht und brav bei Fuß (geradeaus). Weil der Bug hoch, das Heck flach und der Sitz weit hinten sind, luvgiert der Zephyr kaum. Praktisch:Das Einstellen der Fußrasten ist im Sitzen möglich. Die Schaumschotten erinnern an den Brückenbau: Parallel zu den Klebenähten verlaufen Dehnfugen, die dafür sorgen, dass beim »Arbeiten« des Rumpfs im Seegang die Schottwände mitgehen können, ohne dabei die Verklebungen zu stressen. Der in drei Ebenen verstellbare Sitz mit extra Oberschenkel-Unterstützung gehört zum Besten, was der Markt zu bieten hat.
- Länge: 490 cm
- Breite: 58 cm
- Gewicht: 26,2 kg
- Cockpit Innenbreite: 43 cm
- Cockpit Innenlänge: 84 cm
- Luke: vorne: 22 cm, hinten: 42,5 x 29,5 cm
- Sonstiges: Dayhatch: 18 cm
- Preis: 1499 Euro
- Infos: www.pro.kajak.de, Tel.: 08036/90630








