Sehr hoher Tragekomfort, dichte Halsmanschette aus Neopren aber ein hoher Preis.
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Test & Technik
Stohlquist bPod
Firmengründer Jim Stohlquist gilt als Erfinder der Trockenjacke. Für Stohlquist ist es also eine Frage der Ehre, auch im Premiumsegment mit einem vorzeigbaren Produkt vertreten zu sein.
Der bPod ist ein starkes Stück. Ganz angenehm ist der Halsabschluss aus Neopren. Die Lösung von Stohlquist ist deutlich komfortabler als Latex bei fast gleicher Dichtheit. In Sachen Komfort ist der bPod ohnehin schwer zu schlagen, dafür sorgt auch der sehr angenehm und leicht zu tragende Stoff des Anzugs, der in keiner Weise hemmend wirkt. Auch der sehr flexible Diagonal-RV aus Kunststoff schränkt die Bewegungsfreiheit kaum ein.
Der bPod ist ein richtig behagliches Teil, in den man gerne hineinschlüpft. Er eignet sich nicht nur hervorragend zum WW-Paddeln, sondern auch für bewegungsintensives Seekajakfahren, Tourenpaddeln oder Freestylen. Einzig der Schnitt könnte im Schulterbereich etwas weiter sein, also unbedingt anprobieren, ob er auch perfekt sitzt. Die Ausstattung ist vorbildlich: integrierte Füßlinge, Toilettenzipper, verstärkter Sitzbereich, verstärkte und mit PE-Schaum gepolsterte Knie und Schienbeine, Gummizug um Hüfte und Brusttasche. Den bPod gibt es mit Doppelkamin oder ohne (z. B. für Open Boater), als Damenmodell (unterschiedlicher Schnitt, Größe & Farbe) und in der Version gPod (749 €) mit Halsmanschette aus Latex.
Technische Daten
- Material: 3-lagiges TTL Eclipse
- Größen: S-XXL (men) und XS-L (women)
- Farben: mango/schwarz, powder/schwarz
- Preis: 699 Euro
- Infos: www.stohlquist.de, Tel.: +49/7731/93450






