Robson feiert runden Geburtstag, und bedankt sich bei der Kajak-Community mit einem neuen Creeker. Robsons Twenty ist schnell, wendig und begeistert die Paddelwelt – ein KANU Super-Tipp!
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Test & Technik
Robson Twenty
Das 20-Jährige Firmenjubiläum feiert man bei Robson mit etwas ganz Besonderem. Kein Paddel, kein Kanadier, sondern ein bemerkenswerter Creeker, der Twenty. Schon auf den ersten Blick wird klar: Robson kann jetzt auch schön. Linienführung und Details wurden im Vergleich zu den bisherigen Robson-Creekern deutlich liebevoller gestaltet. Kompliment! Der zweite Blick verrät, dass der Robson nicht ins gängige Schema passt. Der Twenty scheint unausgewogen, das Vorderschiff zu breit, das Heck zu dünn und zu schmal. Wer sich von diesem Vorurteil leiten lässt, ist selbst schuld, denn im Wildwasser offenbart Robsons neues Gerät seine Stärken (und das nicht zu knapp). Es ist schnell, dennoch drehfreudig, präzise, leicht zu boofen und dank seines brachialen Bugs verlieren auch größere Rückläufe und Walzen ihren Schrecken. Das schlanke Heck ist weniger anfällig als vermutet, und bekommt es Druck, schiebt es den Twenty vorwärts und nicht in die Höhe. Ob Wuchtwasser oder steile Meile, der Twenty ist auf jedem Terrain zu Hause. Gewöhnung erfordert nur sein Anblick, nicht seine Fahreigenschaften. Auch bei der Ausstattung wurde nicht gespart: der Mittelkeil dient nun als integrierte Ausstiegs- und Tragehilfe, die Prallplatte ist höhenverstellbar. Allein groß gewachsene und schwere Paddler stoßen beim Twenty an ihre Grenzen und müssen wohl auf den Twentyone warten.

FAZIT: Ungewöhnlicher Creeker mit überzeugenden Fahreigenschaften. Robsons Bester!
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