Hinter der ungewöhnlichen Form steckt ein ungewöhnliches Kajak. Trotz seiner Ausmaße hat der Robson Charger den Fahrspaß eingebaut. Darüber hinaus ist er ein kompromissloses Schwerwasserkajak.
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Test & Technik
Robson Charger
Außer dem Namen hat der neue Charger kaum etwas mit seinem Vorgänger gemein. Doch, da gibt es etwas: Platz ohne Ende und Volumen im Überfluss. Laut Werk hat der Charger 340 Liter – das reicht anderswo für zwei Kajaks. Wer nun aber glaubt, der neue Charger sei ein träger Bomber, der irrt. Vielmehr entpuppte sich das Kajak aus deutscher Produktion als eines der spritzigsten im Test. Es ist schon ein kleines Meisterstück, einem dicken Brummer so viel Dynamik zu verpassen. Der Charger läuft flott – auch auf der Kante, ist wendig, zieht gut ins Kehrwasser, surft wie von alleine. Fahrspaß ist garantiert. Aber auch wenn's schwer wird, beweist der Charger sein Talent. Dank der hoch aufgebogenen Spitzen booft der Charger mit links, das überbordende Volumen tut sein Übriges, der Charger schwimmt (fast immer) obenauf. Zur Freude von großen Paddlern gibt es viel Platz im Cockpit und eine große Luke. Aufsteigende Form zeigen auch die Robson-Einbauten. Es gibt optional zwei Prallplattengrößen. Neue Schenkelstützen umfassen den Oberschenkel deutlich besser, die Rückengurtverstellung funktioniert nicht mehr per Hebel, sondern per Metallratschen an den Schenkelstützen


















