Sehr preiswerte Mehrzweckjacke mit hohem Tragekomfort. Wegen der vereinfachten Ausstattung nicht unbedingt für Kap Hoorn im Winter geeignet.
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Test & Technik
Prijon Tramp
Bei dieser Jacke wundert man sich zunächst über den unglaublich günstigen Preis. 99 € sind ein Wort. Die einfache Ausstattung deutet sofort darauf hin, dass die Tramp nicht als High-End-Seekajak-Anorak gemeint ist, sondern als preiswerter Wind- und Regenschutz für den gemäßigten Wanderpaddler. Durch das Fehlen von Doppelkamin und Latex-Manschetten an den Ärmeln und durch die reibungsarme Innenbeschichtung fällt das Anziehen besonders leicht. Die Weitenverstellung des Hüftbunds ist die gleiche wie bei der Delta: Neoprenkanal mit Gummizug, der über einen Tanka vorm Bauchnabel justiert wird. Die Tramp fällt verhältnismäßig klein aus: Wem sonst Größe L genügt, greift bei der Tramp besser zu XL. Die Kapuze lässt sich tadellos einstellen, liegt eng an, deckt das Gesicht jedoch nur bis unters Kinn ab. Bei Nichtgebrauch wird sie in den Kragen eingerollt. Die einfachen Neo-Armmanschetten sind zwar nicht so dicht wie Latexabschlüsse, lassen sich aber bei Bedarf auch vollständig öffnen, was der Belüftung zuträglich ist und die Jacke auch für gelegentliche Wanderungen und Radtouren tauglich macht. Eine Bauchtasche mit Klettverschluss und Reflexstreifen an den Armen runden die Ausstattung ab.







