2,70 Meter und 330 Liter Volumen, das klingt nach einem schweren Kaliber. Rückläufe, Wasserfälle? Alles kein Problem. Trotzdem ist der Prijon Pure XL drehfreudig und auch im technischen Wildwasser präzise zu manövrieren.
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Test & Technik
Prijon Pure XL
Das gab‘s noch nie. Ein Prijon-Kajak in drei Größen. Bislang galt in der Traditionswerft das Paradigma: »One size fits all!« Mit allen Vor- und Nachteilen. Und jetzt gibt es den Creeker Pure in S, M und XL. Eine gute Wahl, die Größendiversifikation gerade beim Pure eingeführt zu haben, denn er ist ein exzellentes Kajak und die XL-Version überzeugt auf der ganzen Linie. Beachtlich, wie es der Pure XL trotz seiner Länge von fast 2,70 Metern schafft, nicht an Drehfreudigkeit und leichtem Handling zu verlieren. Das Boot fährt sich, als ob es einen halben Meter kürzer ist, und das bei einem Volumen von 330 Litern. Er schwimmt perfekt auf, bügelt Rückläufe nieder und taucht sehr kontrolliert auf. Fahrtechnisch erfüllt der Pure XL alle Kriterien, die von einem Creeker erwartet werden. Ohne Mittelkeile ist der Fußraum beachtlich und die Zuladefähigkeit für Mehrtagestouren nicht zu übertreffen. Die Ausstattung ist funktionell, die 3D-Grip-Schenkelstützen sind besser als alles, was es je von Prijon gab. Die Prallplatte ist höhenverstellbar und sogar im Sitzen in Längsrichtung stufenlos einstellbar. Das Gewicht des Pure wurde im Vergleich zur ersten Serie deutlich reduziert.
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