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Test & Technik

Pouch Phönix 2011

Ob allein oder zu zweit, beim Pucher Phönix 2011 braucht man sich nicht schon beim Kauf entscheiden, was man möchte. Der flexible Faltkahn bietet als einer reichlich Raum für Gepäck, als Zweier wird er zum überraschend spritzigen Tourenboot.

Der Pouch Phönix.
Foto: Michael Neumann

Die neueste Entwicklung aus dem Hause Poucher Boote nimmt im Rahmen dieser Auswahl eine Sonder­stellung ein, da sie ein anderes Konzept verfolgt. Der Phönix will kein faltbares Seekajak im engeren Sinne sein, sondern ein sportliches, schnelles Mehrzweckboot, das wahlweise als geräumiger Einsitzer oder als rasanter Zweier mit begrenzter Zuladung genutzt werden kann. Ein Kajak zu entwerfen, das in beiden Betriebsarten gut funktioniert, ist keine leichte Aufgabe und setzt eine gewisse Kompromissbereitschaft voraus. Um auch als Einer noch ordentlich zu laufen, wurde der Phönix 2011 möglichst schmal und schlank gehalten, aber in Maßen, damit er als Zweier nicht zu kipplig wird. Der Preis für den immer noch hervorragenden Leichtlauf als Einer ist der nasse Lauf als Zweier. Die schlanke, tief liegende Bugspitze bohrt sich ungebremst in Wellen von vorn, die über das ganze Vorschiff schwappen, um schließlich im Schoß des vorderen Paddlers zu landen. 

Der Nippel und die Lasche: Die formschöne Süllrand-Konstruktion des Phönix wird mittels Metallverschluss zu einem soliden Ganzen.
Foto: Michael Neumann

Das ist nur für den Hintermann lustig, aber durch die Verwendung einer Spritzdecke aus dem Zubehörregal einfach zu vermeiden. Der Vorteil dieses Verhaltens bei Wellen überwiegt jedoch: Der Phönix behält sein erarbeitetes Tempo, anstatt von jeder anrollenden Welle angehoben und dadurch gebremst zu werden. Auf ruhige­m Wasser ist der Phönix unschlagba­r und sorgt für unge­trübten Temporausch bei exzellentem Gerade­auslauf. Zum Kurvenfahren und Wenden hingegen kommt das Fußsteuer sehr gelegen, unter andere­m weil die Steuer­technik durch Körpereinsatz wegen des re­la­ti­v lockeren Halts im Boot schlecht anzuwenden ist. Eskimo­rolle? Höchs­tens die halbe. Weniger routinierte Paddler brauchen sich nicht vor der etwas geringer dosierten Anfangsstabilität des Phönix zu fürchten. Es gibt ja noch die End­stabilität und die ist bei diesem Boot enorm. Für Fahrten mit Über­nach­tungs­gepäck eignet sich der Phönix nur als Einer, denn für zwei Erwachsene plus Gepäck wird es im Phönix langsa­m kritisch. Über den Aufbau müsse­n nicht viele Worte verloren werden: harmlos, zügig, neue Be­schlag­technik, keine Riemchen mehr, 25 Minuten.

 

Fazit: Wer abwechselnd allein oder zu zweit paddeln möchte, sich aber keine zwei Boote zulegen will, ist mit dem Phönix sehr gut beraten.

Der komplette Test ist auch in KANU 5/2011 zu finden. Nachbestellen ist unter Telefon: 0180 535 40 50-12 29 Telefax: 0180 535 40 50-17 56 Email: kanumagazin(at)dpv.de möglich. Alternativ kann kann hier nachbestellt werden.

Die vier Testkanidaten

Nautiraid Narak

Der KANU-Supertipp aus dem Hause Nautiraid hört auf den Namen Narak. Er sieht seinen grönländischen Vorfahren recht ähnlich und will auch so gefahren werden: Wer das sichere Kanten beherrscht, bekommt den Narak grazil um die Kurve.

Pouch Phönix 2011

Ob allein oder zu zweit, beim Pucher Phönix 2011 braucht man sich nicht schon beim Kauf entscheiden, was man möchte. Der flexible Faltkahn bietet als einer reichlich Raum für Gepäck, als Zweier wird er zum überraschend spritzigen Tourenboot.

Nortik Navigator

Wenn zwei Faltboot-Profis und -Importeure ihr gesamtes Faltbootwissen zusammenwerfen, entsteht ein solches Prachtstück. Der Nortik Navigator besticht durch simplen, schnellen Aufbau, wunderbare Fahreigenschaften und eine stilechte Optik.

Feathercraft Heron

Der Gepäckfrachter unter den Faltbooten: Der Heron besticht durch hohes Ladegewicht und -volumen, kann sich aber auch von der Geschwindigkeit sehen lassen. Dank seines Unterschiffs und seitlicher Luftschläuche liegt er seh ruhig und gutmütig im Wasser.

Die heilige Vierfaltigkeit - der Faltboottest

»Hätten Sie gern ein Faltboot oder lieber ein Seekajak? « Ab sofort kann die Antwort einfach »Ja« lauten, denn das eine schließt das andere nicht mehr aus. Die neuen Faltboote von Pouch, Feathercraft, Nautiraid und Nortik sind in puncto Meerestauglichkeit, Tempo und Eskimotierbarkeit ihren starren Kollegen fast ebenbu?rtig – und in mancher Hinsicht sogar u?berlegen.

Zusätzliche Informationen und Links

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