Die Tasman ist eine feine Jacke mit einem für die üppige Ausstattung geringen Gewicht. Wer gern eine bessere Kapuze hätte, sollte sich die 20 € teurere Palm Yukon ansehen.
Inhaltsbereich
Test & Technik
Palm Tasman
Die englische Firma Palm bietet von allen Herstellern die breiteste Palette an Paddeljacken für die unterschiedlichsten Ansprüche und Budgets. Unter den sechs verschiedenen Touringjacken im Sortiment rangiert die Tasman im gehobenen Mittelfeld. Die Jacke aus dem mit XP100 bezeichneten Material trägt sich angenehm weich und bietet beim Paddeln die volle Bewegungsfreiheit. Die PU-Beschichtung des Innenkragens liegt auch bei enger Einstellung sanft auf und scheuert nicht am Hals. Elegant gelöst ist auch der Abschluss an den Handgelenken mit Latex und rutschiger Außenmanschette, bei der sich zum Ausziehen die gleiche Methode bewährt wie bei der Delta Adventure. Der Innenkamin der Tasman ist wie bei der Yak mit einem Anti-Rutschband versehen, wodurch das allmähliche Hochwandern beim Paddeln vermieden wird. Der Außenkamin wird mit beidseitiger Klettverstellung im Umfang justiert. Die Tasman ist mit zwei Arm- und einer Brusttasche versehen, die über wasserdichte Zipper zugänglich sind. Die Kapuze ist dagegen sehr einfach gehalten. Der hintere Verkürzungsklett ist zu kurz, weswegen sie gern ins Gesicht rutscht. Wer auf die Kapuze gesteigerten Wert legt, sollte nochmal im Palm-Prospekt blättern.







