Der vermeintliche Bösewicht von Jackson erweist sich im Test als äußerst gutmütig, bequem und brav. Dafür schneidet er durch Walzen und Rückläufe wie durch Butter. Das Patentrezept des Jackson Villain: Volumen satt.
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Test & Technik
Jackson Villain
In jedem Heldenstück gibt es auch einen Schurken. Jackson Kayak hat dem Villain (engl. Bösewicht) die Rolle des Schufts zugeschrieben, aber es ist eine völlige Fehlbesetzung. Nicht zum Nachteil des Villain, denn keiner möchte beim Kauf eines Creekers Albträume bekommen. Im Gegenteil, es gibt es kaum einen Creeker, der grundgütiger, gemütlicher und anspruchsloser ist als der vermeintliche Bösewicht. Diese vertrauenserweckenden Charakterzüge sind dann auch seine klaren Stärken. Der Villain schwebt mit seinem Volumen von 350 Litern gewissermaßen über den Dingen (Walzen, Wellen, Verschneidungen). Sein Auftauchverhalten ist vorbildlich, und trotz seiner Dimensionen (65 x 258 cm) lässt er sich durchaus feinfühlig fahren, nur an Spritzigkeit fehlt es dem Villain etwas. Die Bootshülle wirkt ein wenig konservativ, das endet aber bei den Einbauten. Das Sweet-Cheek-Sitzkissen, mit dem man in wenigen Sekunden den Sitz an sein Hinterteil anpasst, gibt es exklusiv bei Jackson. Bohrungen in der Bootshülle existieren nicht, Fußstütze und Rückengurt lassen sich spielend einfach und stufenlos verstellen. Unschön: Die Verstellung der Prallplatte gibt unter Druck leicht nach.
FAZIT: Bequemer Creeker mit gewaltigen Reserven, der durch Dick und Dünn geht.
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