Der Fluid Solo ist ein hervorragender Creeker für alle, denen Sicherheit und Ausstattung wichtiger sind als dynamische Fahreigenschaften. Mehr Drum und Dran gibt's nirgends sonst fürs gleiche Geld.
Inhaltsbereich
Test & Technik
Fluid Solo L
Der Solo sprengt das Anforderungsprofil eines Alpinkajaks. Er geht vielmehr als reinrassiger Creeker durch. Da ihm jedoch ein Ruf wie Donnerhall vorauseilt, war es höchste Zeit für ein Debüt im KANU-Test. Auf dem Wasser zeigt sich der Solo unbeeindruckt, egal wie rau die Verhältnisse sind. Durch sein enormes Volumen schwimmt er gut auf, dank viel Scoop und Auftrieb in der Spitze bügelt er Walzen und Wellen einfach nieder. Eine Extraportion Dynamik sucht man zwar vergebens, doch die ist auch kein Kriterium für einen guten Creeker. Viel entscheidender sind seine Gutmütigkeit und ordentlich Sicherheitsreserven. Richtig gut wird es bei den Einbauten. Der Solo hat in Bug und Heck PE-Stützpfeiler, die das Kajak versteifen und den Fußraum nicht einschränken. Im Vorderschiff ist ein Sicherheitsbügel eingebaut, der zusätzlich Stabilität gibt und als Notausstieg (mit Tritt) dient. Dem umfangreichen Fittingset liegen zwei Prallplatten unterschiedlicher Größe bei. Die Schenkelstützen sind weiträumig verstellbar, der Rückengurt ist breit und bleibt gut in Position, die Sitz-ergonomie ist angenehm. Nachteil der robusten Einbauten aus PE ist das hohe Gesamtgewicht des Kajaks (22,3 kg).


















