Erstmals dabei in einem KANU-Bootstest: die Kajakbauer von EXO aus Ligurien. Der tiefergelegte Flitzer XT 300 überrascht mit geringem Gewicht und fordert einen aktiven Fahrstil.
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Test & Technik
EXO XT 300
Eine gute Figur macht der XT 300 schon an Land. Klare Linienführung, sportliches Outfit, harmonisches Gesamtbild – der XT 300 ist ein Paradebeispiel italienischen Designs. Ganz wie seine Brüder im Geiste – die PS-Boliden Ferrari und Lamborghini – ist der XT 300 auf Speed getrimmt. 258 cm Länge (noch im Rahmen für Extremrennen), lange Wasserlinie und tiefer gelegte Kanten. Wie ein fulminanter Mittelmotorsportwagen präsentiert sich der XT 300 auf dem Wasser: rasant, aber nicht ganz einfach. Spaß bringt das getunte Unterschiff beim Kehrwasserfahren, Gas geben und auf kleine Surfwellen aufspringen. Hier spielen die Kanten ihre Stärken aus. Im schweren Wildwasser wollen sie gut kontrolliert werden, der XT 300 verlangt nach einem aktiven Fahrstil. Er ist seitenwasseranfällig und behält seine Linie gerne bei, wenn der Steuermann bereits andere Pläne hat. Die Ausstattung kann sich sehen lassen. Alle Einbauten sind perfekt in die Form integriert, die Schenkelstützen geben hervorragenden Halt, der schlanke PE-Mittelkeil ist stabil und sorgt für viel Fußraum. Ein großes Plus ist auch die einfache Längsverstellung des Sitzes. Der XT 300 war das leichteste Kajak im Test.
FAZIT: Preisgünstiger Wuchtwassercreeker, der einen sportlichen Fahrstil verlangt.
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