Rassiges Alpinkajak mit auf Tempo getrimmten Fahreigenschaften. Der Mad Boy kann vor allem auf wuchtigem Wildwasser die ganze Palette seiner Stärken ausspielen.
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Test & Technik
Dragorossi Mad Boy
Der Designer hinter dem italienischen Dragorossi-Booten heißt Corran Addison. Früher musste man sich seinen Designs oft mit Geduld und Demut nähern, da sie ihrer Zeit und der gängigen Fahrtechnik um Lichtjahre voraus waren – so zumindest Addisons Credo. Vorbei. Das einzig Wahnwitzige am Mad Boy ist sein Name, das Boot selbst ein normales Kajak mit tollen Fahreigenschaften und sinnvollen Details. Sein Können musste er bereits als Prototyp auf Extremrennen beweisen. Der Mad Boy setzt auf die Formel schmal gleich schnell. Und dank seiner Tropfenform und der großen Auftriebsfläche am Bug ebnet sich der Mad Boy über Wellen und Walzen seinen Weg. Das Unterschiff ist griffig, er dreht mit Zug ins Kehrwasser, egal ob gekantet oder flach. Die vorgeschobene Sitzposition und der lang gestreckte Rocker im Heck geben Speed, aber Punktabzüge beim Boofen und bei der Wendigkeit. Die Ausstattung ist zwiespältig. Die Sitzverstellung funktioniert besonders einfach, dafür lassen sich die Rückengurtratschen zwischen den Beinen im Sitzen kaum verstellen. Die Prallplatte ist flächenverstellbar (prima!), die Schenkelstützen sind ziemlich klein (gewöhnungsbedürftig!).
Technische Daten
- Länge: 253 cm
- Breite: 63 cm
- Gewicht: 20,8 kg
- Ausstattung: Sitzpolster, Hüftfittings
- Preis: 1245 Euro
- Infos: www.kanu-out-door.com, Tel. 0551/7989130

















