Stabiler Anorak mit cleveren Details. Die Dampfdurchlässigkeit ist allerdings marginal, so dass sie weniger für die Bestzeit beim Wesermarathon taugt.
Inhaltsbereich
Test & Technik
Delta Adventure
Durch den robusten Nylonstoff wiegt die Jacke fast ein Kilo, was aber keine Rolle spielt, da dieses Modell aufgrund seiner Ausstattung (Doppelkamin, Latexbünde, keine Seitentaschen) ohnehin nicht als Trekkingjacken-Ersatz in Frage kommt und im Rucksack mitgeschleppt wird. Die Delta wartet mit pfiffigen Detaillösungen auf: Um die Dichtheit zu steigern, erfolgt die Weitenverstellung des Außenkamins nicht über Klettlaschen, sondern durch einen Gummizug im Innern eines Neoprenschlauchs. Auch an den Handgelenken wurde bei den Außenmanschetten bewusst auf Versteller verzichtet, um undichte Überlappungen zu vermeiden. Stattdessen sind die Neomanschetten sehr dehnbar und mit einer »schlüpfrigen« Beschichtung versehen, wodurch es keine Probleme beim Anziehen gibt. Und: Statt beim Ausziehen die inneren Latexmanschetten über die Hand zu würgen, kann man den Ärmel auf links drehen, wobei die Außenmanschette umklappt und unter der Latexmanschette zu liegen kommt, die dann spielend über die Hand gezogen werden kann. Ansonsten glänzt die Delta mit der besten Kapuze in diesem Vergleich. Sie folgt wie eine Neohaube jeder Bewegung und liegt ohne Spalt direkt am Gesicht an. Der vordere Latz reicht wie bei Yak und NRS bei geschlossenem RV bis unter die Nase.







