Gemessen an der kompletten Ausstattung bietet die Nino ein konkurrenzloses Preis-Leistungs-Verhältnis. Allein der Sitz der Kapuze fordert noch etwas Feinschliff.
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Test & Technik
Artistic Nino
Die Nino gefällt auf Anhieb durch ihr weiches Gewebe, ihre üppige Ausstattung und den großzügigen Schnitt. Hier wurde mit Stoff nicht gespart: Wer anderswo Größe L oder XL braucht, hat in der Nino in Medium bereits ausreichend Platz. Dieser Anorak bietet für unter 200 € sämtliche Features, die eine Touringjacke der Oberklasse auszeichnen: Doppelkamin, eine Armtasche mit spritzwasserdichtem Reißverschluss, Netztasche mit RV am Bauch und darunter, zur allgemeinen Freude, eine fleecegefütterte Tunneltasche, ähnlich dem Muff beim Pelzmantel. Die Latexmanschetten an den Ärmeln halten dicht, die verstellbaren Neoprenbünde darüber wärmen und schützen das Latex vor UV-Strahlung und mechanischer Beschädigung. Die Kapuze ist bei Bedarf per Reißverschluss und zwei Druckknöpfen komplett abnehmbar, das Schild am Rand drahtverstärkt. Durch das Fehlen eines hinteren Reffbandes rutscht die Kapuze gern über die Augen. Glücklicherweise kann man das Schild hochklappen und mit Hilfe der Drahtverstärkung in dieser Position stabilisieren. Original Scotch-Reflexpads erhöhen die Sichtbarkeit in Dämmerung und im Straßenverkehr, denn die Nino eignet sich aufgrund ihres langen, weiten Schnitts auch für den Radshuttle zurück zum Einstieg.







