Die weltgrößte Skihalle haben die Vereinigten Arabischen Emirate schon, nun kommt der größte Wildwasserkanal – mitten in der Wüste. Im Mai öffnet der Wasserpark in Al Ain, der neben gleich drei unterschiedlichen Wildwasserkanälen auch einen künstlichen Strand samt Wellenanlage, Kletterwände, Restaurants und Shops umfasst.
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Wildwasser in der Wüste
Insgesamt 1133 Meter Wildwasser bieten die drei Kanäle des Wildwasserparks in Al Ain. Die drei Routen staffeln sich in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade – die grüne Route für Anfänger, Blau für Fortgeschrittene und Schwarz für Profis. Der schwerste Kanal soll olympisches Niveau bieten, außerdem ist er mit 488 Metern der Längste der drei.
Damit ordentlich Druck auf den Kanälen herrscht, werden sie mithilfe von Pumpen aus zwei großen Seen gespeist. Die Kanäle enden jeweils in die Seen, von denen Förderbänder wieder zum Startpunkt laufen, was lästiges Umtragen erspart.
Aktuell dienten die Kanäle bereits Slalom-Weltmeister Michal Martikan als Trainingsrevier. Primär ist der Park jedoch für Rafts gebaut – allein durch Paddler könnte sich die Anlage nicht finanzieren. Wenn man genug Zeit im Boot verbracht hat, wartet noch ein Wellenbecken mit bis zu 3,3 Meter hohen Surfwellen, Kletterwände, Restaurants und Shops.
Ein Video von Michal Martikan auf der Schwarzen Route findet ihr in seinem Facebook-Album.











