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Szene

Sicherheit beim Paddeln – Wie fit bist du?

20. Januar 2012 von Maik Mersmann

Was tun, wenn ein Paddelkamerad einen Unfall hat? Was tun, wenn jemand wirklich Hilfe braucht? Nicht jeder von uns kann ein ausgebildeter Rettungshelfer sein – das ist klar. Doch die Grundlagen der Ersthilfe am Bach sollten zum Einmaleins jeden Paddlers gehören. Dafür haben wir alle Events zusammengesucht, die mit Sicherheit im und auf dem Wasser zu tun haben.

So sieht's bei den Profis aus: Sicherung im Wildwasser.
Foto: Michael Neumann

Erste Hilfe für Wassersportler
 
Optimal auf Paddler zugeschnitten, bietet dieser eintägige Kurs Techniken, um Unfälle zu vermeiden und im Falle des Falles schnell und präzise helfen zu können. Dozenten sind Nadja Matschulat und Karl-Jürgen Henkel.
 
Datum: 28. Januar 2012
Dauer: 8 Stunden
Ort: Remagen, Deutschland
Kosten: 12 €
Info: www.wsv-remagen.de/erste-hilfe.htm
 

Wilderness First Aid Course
 
Der Wilderness First Aid Coure bietet wirklich umfassendes Wissen, um allen Arten von Verletzungen und Erkrankungen gewappnet zu sein. Das Programm hält sich an die von der Wilderness Medical Society gesetzten Standards.
 
Datum: 14.–22. April 2012
Dauer: 80 Stunden
Ort: Landeck, Österreich
Kosten: 675 €
Info: http://www.swiftwaterrescue.at/

Sichern will geübt sein.
Foto: Judith Prechtl

Whitewater Rescue Technician Course
 
Dieser Sicherheitslehrgang ist genau auf Paddler zugeschnitten. In nur zwei Tagen lernt man, was man über Unfallprävention wissen muss und wie die Rettungsausrüstung richtig einzusetzen ist.
 
Datum: 2.+3. Juni 2012
Dauer: 18 Stunden
Ort: Landeck, Österreich
Kosten: 235 €
Info: http://www.swiftwaterrescue.at/

RSR – Risikomanagement, Sicherheit und Rettung
 
Diese Ausbildung setzt den Grundstein für die Sicherheit , bereits vorhandene Fähigkeiten sollen erkannt und ausgebaut werden. Ein hoher Praxisanteil sorgt dafür, dass der Kursteilnehmer am Ende bestens mit seinem Material vertraut ist.
 
Datum: 11.–13. Mai
Dauer: 2,5 Tage
Ort: Lofer, Österreich
Kosten: 250 € zzgl. MwSt.
Info: http://www.vdks.de/

Sicherheitsequiptment No. 1: Der Wurfsack
Foto: Michael Neumann

Rafftaff Swiftwater Rescue Kurs
 
Raphael Kuner, Kanadier-, Seekajak- und SUP-Lehrer sowie Autor des neuen KANU-Workshops zum Thema Sicherheit am Bach, unterrichtet in diesem praxislastigen Drei-Tage-Kurs den richtigen Umgang mit Sicherungs- und Bergematerial, Schwimmverhalten und Rettungstechniken. Der Kurs findet zu großen Teilen ohne Boot statt. Das Verhältnis zwischen Ausbilder und Teilnehmern wird sich auf maximal 1:5 belaufen, damit auf jeden individuell eingegangen werden kann.
 
Datum: 2.–4. Juli 2012
Dauer: 3 Tage
Ort: Wildalpen, Österreich
Kosten: 320 €
Info: www.rafftaff.de
 
Auch die Outdoorschule Süd bietet Erste-Hilfe-Kurse mit Schwerpunkt Outdoor sowie die Swiftwater-Kurse an.

Datum: 25.-28. Mai 2012

Dauer: 4 Tage

Ort: Martina am Inn / Engadin / Schweiz

Kosten: 265 € Seminarkosten, 70 € für die SRT-Bescheinigung 

Info: http://www.outdoorschule-sued.de/

 

Noch mehr Sicherheit:

10.01.2012

Safety Reminder – nie ohne Wurfsack paddeln

Die eigentlich uralte Grundregel – nie ohne Wurfsack paddeln – wird immer öfter vergessen. Man braucht ihn nur selten, er fliegt immer im Boot herum und lästig ist auch: 20 Meter Seil wollen anschließend getrocknet und in den viel zu kleinen Sack gestopft werden.
Foto zum Film »Aufgemischt«.
28.02.2011

»Aufgemischt!« – der Film

Am 26. Februar feierte sie Premiere auf dem Kajak-Filmfestival in Rosenheim. Jetzt gibt es sie auch hier auf der Website des KANU MAGAZINs zu sehen, die Carnage-Collage »Aufgemischt!«. Zahlreiche KANU-Leser haben ihre »besten« Aufmischer an die Redaktion gesandt, Profi-Filmer Olaf Obsommer hat das Material gekonnt auf viereinhalb Minuten geschnitten.

Safetyguide: Sicher unterwegs am Wasser

Der Safetyguide hilft, dass gefährliche Situationen erst gar nicht entstehen. Er zeigt Gefahren auf, wo sie keine vermuten würden. Er lässt Sie im entscheidenden Moment das Richtige tun und gibt gezielt Hilfestellung, falls das Restrisiko doch einmal zuschlägt. Von A wie Auftriebskörper bis Z wie Zwangspassage.
11.10.2009

Retten Reloaded: Was tun im Ernstfall?

Wer seinen Mitpaddlern ein guter Kamerad sein will, der beherrscht die Techniken der Wiederbelebung aus dem Effeff. Wenn nämlich das berüchtigte Prozent Restrisiko zuschlägt und der Paddler länger unter Wasser gezogen wird, als er Luft in der Lunge hat, zählt jede Sekunde.

Zusätzliche Informationen und Links

Bilder aus der Roflaschlucht vom 14. April.
16.04.2012

Letzte Chance: Roflaschlucht

Wer auf dem Weg ins Tessin ist, kennt sie: Die Roflaschlucht. ...
Bilder vom Redaktionsausflug auf die Brandenberger Ache.
15.03.2012

Heiß auf Eis – die Brandy im Winterkleid

Der Frühling kommt mit ganzer Macht, 15 Grad werden am Wochenende ...
Bilder vom Granate-Test an Karneval 2012 in Hohenlimburg.
24.02.2012

Karneval bei Lettmann: Granatenstimmung in Holibu

Kaum aus dem Rotationsofen, wurde der neue Lettmann-Bomber auch ...
11.04.2012

Obsommer hoch 10

Olaf Obsommer ist bekannt für seine Paddelfilme der ...
26.03.2012

Saisonstart bei den Wanderpaddlern

Wo die Sonne nun selbst den letzten Wildwasserfan von den Ski in ...
13.03.2012

Wildwasser in Vorarlberg: Die Rotach

Kaum fängt der erste Schnee an zu schmelzen, schon treibt es die ...

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