Gleich vier rassige Creek-Kajaks sind dieses Jahr in Nürnberg vertreten.
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Szene
Creek it, baby: Neue Wildwasser-Kajaks von ZET, Exo, Jackson und Prijon
ZET
Schon seit dem Frühjahr diesen Jahres in Deutschland erhältlich ist der Raptor der tschechischen Kajakschmiede ZET. Der von Honza Lasko entwickelte Raptor konnte schon bei zahlreichen Extremrennen punkten. ZET ist von der extrem steifen Außenhülle mit einer minimalen Anzahl von Nieten und Bohrlöchern überzeugt. Als einer von wenigen Herstellern verspricht ZET auf die Schale des Raptor vier Jahre Garantie.
Exo Kayak
Exo Kayak aus Ligurien meldet sich nach der Entwicklung des Demon vor drei Jahren mit dem XT 300 zurück. Der neue Italo-Creeker wurde speziell für Extremrennen konzipiert und erfüllt mit seinen 2,58 m gerade noch die Obergrenze der italienischen Startvorraussetzungen. Wer einen aktiven Paddelstil pflegt und auf Schnelligkeit sowie markante Kantenführung steht, sollte den XT 300 genauer unter die Lupe nehmen. Exo Kayak produziert komplett in der Nähe von Genua und vertreibt in Deutschland über Willy Neumann. Zur Zeit laufen Bestrebungen die Verfügbarkeit von Exo Kayak in deutschen Paddelläden auszuweiten.
Jackson
Bereits seit mehreren Monaten auf US-amerikanischen Bächen präsent ist der jüngste Wurf von Jackson Kayaks (Stand M-094). An der Sickline-WM waren nun auch die ersten Exemplare des Villain in Mitteleuropa zu sehen. Der Creeker mit der markanten Form kommt in zwei Größen daher (Villain und Villain S) und erfreut mit dem jacksontypischen Edel-Interieur. So kann die Fußstütze wie gewohnt mittels Luftpolster justiert werden und bietet neben erweitertem Shock-Absorber die Möglichkeit, bei Mehrtagestouren Gepäck mit wenigen Handgriffen im Bug zu verstauen.
Prijon
Prijon konnte bereits im Frühjahr mit dem Pure punkten. Den zumindest auf den Alpenbächen stark vertretenen HTP-Creeker gibt's nun auch als XL- und S-Version. Der Pure XL richtet sich an Paddler jenseits der 85 kg, der S ist für Frauen und leichtgewichtige Jungs interessant. Zu guter Letzt noch eine Meldung von Wolfgang Haupt, die alle (zukünftigen) Pure-Paddler freuen dürfte: Dank einer Optimierung des Blasverfahrens kann die Materialdicke an jedem Punkt der Hülle nun noch genauer bestimmt werden. Mit dieser Feinjustierung kann Plastik gespart werden ohne die Haltbarkeit zu beeinträchtigen. Glückliches Fazit: Die neuen Modelle des Pure sind etwa 1,5 kg leichter im Vergleich zur 2010er-Reihe.










