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Der TID-Report, 4. Teil: Interview mit dem “Donau-Max”

03. August 2012 von Falk Bruder

Max Scharnböck, besser bekannt als “Donau-Max”, ist seit 25 Jahren aktiv bei der Organisation und Durchführung der Tour International Danubien (TID) dabei und in allen Donaustaaten ein gern gesehener Gast. KANU Mitarbeiter Falk Bruder hat ihm in Novi Sad, Serbien, ein paar Fragen gestellt.

Max Scharnböck, Vorsitzender des deutschen TID-Vereins.
Foto: Falk Bruder

KANU: Du steuerst als “Donau-Max” und Vorsitzender seit vielen Jahren den deutschen TID-Verein durch sicheres Fahrwasser. Was waren Deine persönlichen Highlights?

Max Scharnböck: Der Beitritt Rumäniens und heuer Kroatien zur TID waren schon klasse Sachen. Und dass die Bustransfers, die ich ab 2001 eingeführt habe, immer so gut geklappt haben, das hat vieles erleichtert.

Du hast es gerade erwähnt: seit diesem Jahr ist Kroatien als achtes von den zehn Donauländern hinzugekommen. Was waren Deine Erfahrungen?


Aljmas war sehr gut, der Platz in Ordnung, das Programm vor Ort gut vorbereitet. In Vukovar hätte ich mir etwas mehr Betreuung gewünscht, auch die Zeltmöglichkeiten wirkten zunächst etwas begrenzt, im Endeffekt war aber doch mehr als ausreichend Platz. Dafür war der Abend auf dem Restaurantschiff nicht zu toppen. Auch dass doch 20 Serben in Kroatien mit dabei waren, entgegen aller Erwartungen, fand ich sehr schön. Es ist noch Luft für weitere Entwicklungen, aber als Einstand gibt es nicht viel zu bemängeln.

Wo geht die TID-Reise jetzt hin?

Wenn man die letzten 25 Jahre betrachtet, wird es von Teilnehmerseite wohl dabei bleiben, dass vorrangig ältere Herrschaften teilnehmen. Aber es bilden sich immer schnell Gruppen, die sich gegenseitig helfen und betreuen. Von der mittleren Altersgeneration sind es leider wenige, dies ist aber berufsbedingt und nachvollziehbar. Junge Leute zu begeistern ist schon immer das Problem, auch wenn es da schon einige Ideen gab und immer wieder auch vereinzelt jüngere Kanuten teilnehmen. Vielleicht tut sich da ja zukünftig noch mehr. Die TID wird es sicherlich noch viele Jahre geben; und es täte ihr gut.

Du bist vor kurzem nach Australien ausgewandert und wirst Ende des Jahres dein Amt und Engagement für die TID niederlegen...

...ja, das fällt mir sehr schwer. Ich hätte das schon noch gerne weitergemacht. Aber der TID-Chef gehört vor Ort und nicht nach Australien. Die Arbeit hat mir unwahrscheinlich viel Spaß gemacht, und das Paddeln auf der Donau sowieso.

Ist ein Nachfolger in Sicht?


Es sind Kandidaten in Sicht, aber es ist noch nichts in trockenen Tüchern. Das müssen wir diesen Sommer noch alles regeln, damit im Herbst Neuwahlen stattfinden können. Ich bin noch einige Monate im Land und werde mich vorrangig damit beschäftigen.

Was muss man für diesen Posten mitbringen?


Ich habe mir da schon viele Gedanken gemacht und einiges aufgeschrieben. Fremdsprachen sind wichtig, vor allem Englisch. Man muss die Satzungen und Statuten der TID kennen. Ich habe Fortbildungen zu den Themen Vereinsmanagement, Vereins- und Versammlungsrecht besucht. Diese waren sehr wichtig. Ein allgemeines und auch politisches Interesse an der Entwicklung Europas schadet nicht. Man muss Kontaktfreudig gegenüber allen Leuten sein und diese Kontakte auch außerhalb der TID pflegen. Als ich angefangen habe und noch gearbeitet habe, dachte ich, das machst du mit links. Schnell habe ich gemerkt, dass es doch nicht so einfach ist und die Arbeit nicht nur auf die Sommermonate beschränkt ist. Es ist ein Ganzjahresjob, der viel Engagemnet verlangt, aber einem auch unwahrscheinlich viel zurückgibt.

Der TID-Report: Alle Folgen auf einen Blick

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