Wer auf dem Weg ins Tessin ist, kennt sie: Die Roflaschlucht. Normalerweise liegt sie tief eingegraben und wasserlos dar, sieht aber vielversprechend aus. Doch jetzt ergab sich die Chance: Durch Baumaßnahmen an einem Kraftwerk wurde die ansonsten meist trockene Strecke geflutet.
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Szene
Letzte Chance: Roflaschlucht
Samstag, acht Uhr, Aufbruch in Richtung Schweiz. Thomas Motz und mich erwarten rund drei Stunden im Auto, unterwegs fangen wir noch Stefan Motz und Frank Bürgel ein. Am Ausstieg angekommen, versuchen wir, von unten ein wenig in die Schlucht zu laufen. Weit kommen wir nicht: Senkrechte Wände und unbegehbares Terrain versperren uns den Weg. Wir wollen also vom Auto aus scouten. Zurück am Parkplatz, komplett veränderte Szenerie. Wo vorher nur unser Gefährt stand, finden sich plötzlich diverse Paddlermobile, teilweise mit fast krimineller Bootslast, es wird beratschlagt, die Locals ausgefragt und Routen festgelegt. Auf dem Weg zum Einstieg wird gescoutet, die wenigen Einblicke, die die Schlucht bietet, wollen genutzt werden ...
Weitere Bilder finden sich in diesem Facebookalbum. Wer die Roflaschlucht paddeln will, muss sich beeilen – jeden Tag könnte das Wasser abgedreht werden.
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