Riesenwellen sind ihre Leidenschaft: Um auf La Malate, La Scie oder Hawaii zu surfen, scheuen drei junge Paddler aus Süddeutschland weder Spritkosten noch durchfahrene Nächte. Für Philipp Hitzigrath, Johannes Schmidt und Adrian Mattern startete das neue Jahr mit ganz viel Air auf Hawaii-sur-Rhone.
Bereichsnavigation
- Sie sind hier:
- »Startseite
- »Szene
- »Fotogalerien
- »Drei Surferboys auf Hawaii (sur Rhone)
Inhaltsbereich
Szene
Drei Surferboys auf Hawaii (sur Rhone)
Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starteten Philipp Hitzigrath, Johannes Schmidt und Adrian Mattern. Erstens: 2012 wird gepaddelt! Zweitens: Go big or go home! Praktisch, dass die Murg an Neujahr zu Hochform aufgelaufen war. Blöd, dass die Jungs den halben Tag mit ihrem Kater kämpften und erst zur Dämmerung in Kirschbaumwasen eintrudelten. Macht nichts, die Mittlere läuft auch noch am 2. Januar. Oder halt, wenn es in Schwarzwald und Jura regnet, müsste doch auch … Und tatsächlich, unglaubliche 1400 Kubik türmen sich zur Welle aller Wellen. Am Stadtrand von Lyon schießt das Wasser der Rhone geteilt in zwei Arme eine Wehrschräge hinab und bildet Europas Big-Surf-Flusswelle Nummer eins. Nicht umsonst heißt das Ding Hawaii-sur-Rhone.
Die drei sind heiß, es werden keine Gefangenen gemacht. Am Neujahrsabend um elf startet Philipp den Motor, acht Stunden später fährt der Wagen an der Welle vor. Es erscheint wie ein Wunder: Die folgenden Tage klettert das Thermometer auf plus 13 Grad, der Durchfluss erreicht sagenhafte 2000 Kubik. Beste Bedingungen fürs Campen direkt an der Welle, beste Bedingungen für so richtig dicke Airmoves! Schade nur, dass es am 4. Januar – direkt an den prächtig im Saft stehenden Doubswellen vorbei – schon wieder zurück nach Süddeutschland ging.





































