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SUP

Der Eiskanal – gestern und heute

15. August 2011 von Christoph Scheuermann

Am Augsburger Eiskanal machte eine ganze Generation von Paddlern ihre ersten Wildwassererfahrungen. Auch heute noch ist der künstliche Wildwasserpark ein beliebtes Wochenendziel für Paddler aus Süd- und Mitteldeutschland. Nun ist das Videodokument der Erstbefahrung 1971 im Netz aufgetaucht. Im Jahr 2011 endlich haben außerdem die Stand-Up-Paddler den Kanal für sich entdeckt.

Wassersport am Eiskanal – gestern und heute.
Die Flutung des Eiskanals 1971.
Screenshot: Kanu-Schwaben Augsburg

Für viele Wildwasserpaddler aus ganz Europa ist der Augsburger Eiskanal nach wie vor Deutschlands bekanntestes Kanugewässer. Ungeachtet des Baus neuer Wildwasserparks gilt die Betonrinne als liebstes Trainingsrevier der Republik. Hier trainieren Slalomfahrer, Rennsportler, Freestyle-Piloten und »Bongo-Boater« im Allgemeinen. Errichtet als Sportstätte für die Slalomkanuten der Olympischen Spiele 1972 steht der Eiskanal heute Paddlern jeder Couleur offen. Für Veteranen wie Nachwuchssportler gleichermaßen sehenswert ist ein nun von den Kanu-Schwaben veröffentlichtes Video aus dem Jahr 1971. Das kanuhistorische Dokument zeigt die Flutung des Kanals sowie die Erstbefahrungen durch Horst Woppowa und Karl-Heinz Englet. Seinerzeit galt es gleich nach der Schussfahrt durch die Eingangsschleuse den »Zuckerhut« zu bewältigen. In voller Strömung zwang der künstliche Fels die Sportler je nach persönlichem Fahrkönnen zu haarsträubenden Manövern. In Folge eines schweren Unfalls wurde der »Zuckerhut« Jahre später geschleift, die Reste unter der Wasseroberfläche  erschrecken heute Anfänger mit einer pulsierenden Welle. Das Video gibt es auf der Website der Kanu-Schwaben Augsburg zum Download.

Wassersport am Eiskanal – gestern und heute.
Juni 2011: Olaf Schwarz meistert die »Bogenbrücke« auf der Wettkampfstrecke auf dem SUP.
Foto: Archiv Olaf Schwarz

Heute ist nicht nur die Sportbekleidung der Kanalpaddler moderner, auch die Art der Befahrung selbst folgt zum Teil einem anderen Stil. So fand im Rahmen der Wildwasserrennsport-WM Mitte Juni die Erstbefahrung des Kanals auf dem Stand-Up-Paddle-Board statt. Möglich machte das Event im Event der SUP-Beauftragte des Deutschen Kanu-Verbands Olaf Schwarz. Gemeinsam mit Daniel Kowalski (WSC Blau-Weiß Bonn), Guido Meier (Bavarian Waters), Carsten Kurmis (Bavarian Waters), Christina Bauer (Blackfoot Beach Team, supsafety.de) und dem 13-jährigen Ole Schwarz (WSC Blau-Weiß Bonn) ging es zunächst zum Warm-up auf den Jugendkanal. In einer Rennpause schließlich wurde dann am Hauptkanal angegriffen. Waren in der ersten Runde noch einige Stürze zu verzeichnen, gelang es der Crew bei der zweiten Fahrt die Strecke komplett zu »stehen«. Waschmaschine und Bogenbrücke inklusive!

Die KANU-Redaktion gratuliert zu dieser sportlichen Leistung.

Übrigens: In einer ehen geheimen Aktion haben Mitglieder der KANU-Redaktion versucht es den Profis nachzutun. Wie sich Philip Baues und Julian Rohn auf den Brettern im heimischen Revier geschlagen haben, könnt ihr in KANU 6/2011 nachlesen.


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